Wahlkampf

SPD-Plakate wirken II

27. April 2009
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Die Agentur Butter kann stolz auf sich sein: wohl selten wurde mit einigen wenigen derart harmlosen Plakatmotiven ein so großes Presseecho erzeugt. Besonders die Finanzhai-Plakate haben das liberale Rückenmark wohl empfindlich getroffen: aus dem liberalen Umfeld kommen etliche Persiflagen auf die SPD-Plakate — was laut Kajo Wasserhövel genau so geplant ist. Ich finde diese neue Art des Wahlkampfes erfrischend — auch deshalb, weil die Antworten auf die SPD-Plakate entlarvend sind. Der Vorwurf der „Inhaltsleere” ist nun wirklich extrem leicht zu entkräften, dafür spricht das umfangreiche Europawahlmanifest. Weiterhin interessant: während die SPD postuliert, „Dumpinglöhne”, „Finanzhaie” und „Heiße Luft” würden CDU, FDP und Die Linke wählen, also eher unpersönliche Aussagen treffen, sind die Konter der anderen Parteien weit weniger subtil. Mehr noch: sie betreiben Wählerschelte und behaupten u.a., wer sich das...

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Warum SPD wählen?

20. April 2009
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Warum SPD wählen? Lars Castellucci erklärt es, kurz und knackig: Wer will, dass unser Land die Lehren aus der Krise zieht und den Aufbruch hin zu mehr Demokratie und neuer Gemeinsamkeit wagt, muss SPD wählen. Wer das Land zusammenführen und die Spaltung zwischen den Starken und den Schwachen überwinden will, muss SPD wählen. Wer Gute Arbeit will, menschenwürdig und zu fairen Löhnen, muss SPD wählen. Wer starke Arbeitnehmerrechte will, funktionierenden Kündigungsschutz und Mitbestimmung, muss SPD wählen. Wer die Gleichberechtigung von Männern und Frauen praktisch durchsetzen will, muss SPD wählen. Wer Kinderarmut entschlossen bekämpfen und Alleinerziehende besser unterstützen will, muss SPD wählen. Wer will, dass die Lasten fair verteilt werden, muss SPD wählen. Wer auch in Zukunft einen handlungsfähigen Sozialstaat will, muss SPD wählen. Wer keine neuen Atomkraftwerke will, muss...

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Europawahlkampf: SPD startet lockeres „Negative campaigning”

20. April 2009
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Europawahlkampf: SPD startet lockeres „Negative campaigning”

Der Europawahlkampf findet leider in der allgemeinen Öffentlichkeit nicht so wirklich statt. Ich wäre sehr überrascht, wenn mehr als 70% der Bevölkerung bisher wüssten, dass das Europaparlament dieses Jahr am 7. Juni neu gewählt wird. Man kann es den Wählerinnen und Wählern auch nicht wirklich verübeln: die Parteien behandeln Europa oftmals sehr stiefmütterlich, zu häufig wird das Europaparlament als PBM (Pöstchenbeschaffungsmaßnahme) missbraucht. Das ist natürlich doppelt schädlich: die EU-Parlamentarier, die wirklich etwas bewegen wollen und aus Überzeugung für Europa arbeiten, werden mit Faulenzern in einen Topf geworfen. Das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik sinkt also weiter. Und außerdem fehlt es an Arbeitskraft im Parlament, wenn Teile sich nicht wirklich dafür interessieren, sondern lieber an ihrer eigenen Karriere basteln.

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