Kultur

Gedanken zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk

10. Dezember 2009
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Ein paar Gedanken zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Zuerst einmal halte ich fest: ich halte die mediale Grundversorgung durch öffentlich-rechtliche Anstalten für absolut notwendig, möglicherweise notwendiger als jemals zuvor.

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Rule Britannia — Last Night of the Proms 2009

18. September 2009
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Klassik, Tellerrand-Busting, Kultur, Vielfalt — alles auf einmal. „Sarah Connolly (mezzo-soprano) sings Rule Britannia during Last Night of the Proms ’09, inside the Royal Albert Hall. BBC SO’s David Robertson conducts the BBC Symphony Orchestra, BBC Singers, BBC Symphony Chorus.” Großartig.

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Marlene Dietrich: Sag mir wo die Blumen sind

16. Juni 2009
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Wundervoll.

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Grass in Heidelberg: „Wir brauchen ein neues 68

7. Mai 2009
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Vorigen Montag war Günter Grass in der Heidelberger Universität um aus seinem neuen Buch „Von Deutschland nach Deutschland”, sein Tagebuch aus dem Jahr 1990, vorzulesen. Ich fand ihn wie immer brilliant — es macht einfach Spaß, so einen alten Haudegen beim Streitgespräch zu sehen; ein Streitgespräch, das lebendiger war, als es sich die Veranstalter wahrscheinlich vorstellten. Die Aula war komplett ausverkauft — als Grass dann meinte, man „bräuchte ein neues 68″, war ihm gewaltiger Applaus sicher. (Das Buch habe ich direkt gekauft und es auch signieren lassen; Grass ist eben nicht nur ein begnadeter Schriftsteller und bildender Künstler, sondern auch mit allen Marketingwassern gewaschen.) Ein Wermutstropfen bleibt: bei der Autogrammstunde ließ sich Grass von zwei Studentinnen überreden, den „Heidelberger Appell” zu unterzeichnen, in der irrigen Annahme, dieser richte sich...

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Urheberrecht — Was bleibt vom öffentlichen Interesse?

27. April 2009
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„Im Netz der Piraten”, so der Titel eines Artikels aus der aktuellen Ausgabe Der Zeit. Dabei, so scheint es, wird die urheberrechtliche Problematik von Internetdiensten wie Google Books in einen Topf mit dem Thema Raubkopien geworfen. Neben vielen anderen, wird dabei ein besonders schwerer Vorwurf gemacht: Die Ideologen eines „befreiten Wissens” mögen der Meinung sein, die elitäre „etablierte” Kunst könne so leicht durch das unlektorierte Mitteilungsbedürfnis der Nutzermassen ersetzt werden, wie der professionelle Journalismus durch Jedermann-Reporter. Doch gerade dieser Meinung sind die Anhänger des sog. „befreiten Wissens” (wovon eigentlich befreit?) wohl eher nicht. Schon allein deswegen nicht, weil öffentlich entstandenes Wissen nicht erst von irgendwas befreit werden müsste. Aber auch, weil ein Blogger zumeist kein Profi-Journalist sein kann.

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