Kultur

Für ein Zuschauerparlament für ARD und ZDF

4. Februar 2012
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Wegen der Haushaltsabgabe muss jeder Einwohner Deutschlands künftig das Programm der Öffentlich-Rechtlichen Sender alimentieren, ob er sie jemals einschaltet, oder nicht. Über die Verwendung meines Geldes habe ich auch ein Wörtchen mitzureden. Ich. Nicht die Parteien, nicht die Kirchenvertreter und schon gar nicht die Gewerkschafter. In die Gremien der Öffentlich-Rechtlichen Sender gehören demokratisch gewählte Vertreter der Zuschauer, die den ganzen Spaß ja schließlich bezahlen müssen.

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Mode-Upgrade für Steinmeier

30. Januar 2012
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So, einer muss es ja sagen, wenn es sonst keiner sagt: die weißen Haare von Steinmeier, die sind nix. Damit wirkt er wie der Prototyp des älteren Beamten, der gerade noch auf seine Pensionierung wartet — maximal wirkt er wie ein Professor. Beides ist nicht gut. Die Leute wollen Macher an der Spitze, echte Zupacker — da müssen die Haare eine kräftige Farbe haben. Sofortmaßnahme ergo: Haare tiefschwarz färben. Die Frisur muss praktisch-kurz sein, das ist schon richtig so — energisch, dynamisch, spritzig. Graue Anzüge: gehen gar nicht. Steinmeier ist vom Typ her nun einmal kein Volkstribun, das darf er aber um Himmels Willen nicht auch noch durch die Wahl der Anzüge unterstreichen. Alle Anzüge, die nicht schwarz, dunkelblau oder Nadelstreifen sind, sind also sofort einzumotten. Weg damit. Am...

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Es kamen Menschen an — Cem Karaca

9. Januar 2012
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es wurden arbeiter gerufen
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Lesetipp: „Das digitale Urheberrecht steht am Abgrund”

2. Januar 2012
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„Die Buchverlage haben einen Sturm der Empörung entfacht. Sie wollten die Beteiligung der Urheber unverändert lassen, sie also nur eventuell im Erfolgsfall beteiligen. Wenn sie selbst kein Geschäft machten, sollte der Autor auch nichts dafür bekommen können. Die Verleger waren wie immer gut organisiert, und die Urheber waren wie immer mäßig organisiert.”

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Kandidatenkür a la Merkel und Westerwelle

2. Januar 2012
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Merkel: „… jemand, der einem Wertesystem verhaftet ist, das auch Orientierung gibt. Insofern halte ich ihn für einen wunderbaren zukünftigen Bundespräsidenten. Und angesichts auch möglicher anderer Betätigungen die er durchaus hat freut es mich ganz besonders, dass er bereit ist, in dieser Zeit in der wir uns befinden in einer Zeit der Weltwirtschaftskrise… ein Land zu repräsentieren, das ein wunderbares Land ist und in dem wir natürlich eine gute Zukunft gestalten wollen. Denke, dass wir der Bundesversammlung ein gutes Angebot unterbreiten können, dass sicherlich eine breite Zustimmung erfährt.” Westerwelle: „… der gleichzeitig aber auch weiß, welche geistige Achse unsere Republik braucht. Wir bekommen einen sehr guten Bundespräsidenten. Ich rechne fest damit, dass er dort eine klare Mehrheit erhalten wird.”

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Wir sind dabei

re:publica 12

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