Rassismus von linksaußen

Ich für meinen Teil halte solche Aussagen für rassis­tisch: Martin Luther King, Jr., der beim Montgomery Bus Boycott 1955–1956 zum ersten Mal die natio­nale US-Bildfläche betrat (als der Graswurzelaktivismus der Schwarzen Frauen des Women’s Political Council und anderer Gemeindemitglieder den Boykott bereits initi­iert und voran­ge­trieben hatte), ist der freund­liche Lieblingsschwarze weiter­lesen

Vom „Knutschprivileg”. Oder: Radikalisierung und Sektenbildung

Ich bezeichne mich selbst als femi­nis­tisch. Das finde ich wichtig. Das heißt, in a nuts­hell, dass ich es ablehne, Frauen (und Männern) wegen ihres biolo­gi­schen Geschlechts die Fähigkeit zu bestimmten Tätigkeiten abzu­spre­chen. Ich trete für Gleichstellung in allen Bereichen ein, bin aber nicht blind für natür­liche Ungleichgewichte: Deshalb ist bspw. ein weiter­lesen

Falsches Spiel mit Peter Altmaier

Umweltminister Peter Altmaier hat der „Welt” ein Interview gegeben, in dem er sich u.a. so äußerte: Was für einen Wahlkampf erfor­dert das? Sollte die Union ganz auf konser­va­tive Stammwähler setzen, wie die CSU verlangt? Die CDU war in ihren besten Zeiten immer eine Volkspartei, und sie wird auch nur als weiter­lesen

Bin ich linksextrem?

Grüne und Linksjugend haben eine Kampagne „Ich bin links­ex­trem” gestartet. Das Ziel scheint zu sein, zu zeigen, dass wir im Grunde ja alle irgendwie links­ex­trem sind. Dazu gibt es auch einen kleinen Selbsttest. Ich bin links­ex­trem. Ich kann mich mit einem oder mehreren dieser Statements oder ähnli­chen Aussagen iden­ti­fi­zieren: Los weiter­lesen

Blockwart 2.0

Der nette netz­po­li­ti­sche Blockwart von nebenan: Im Jahr 2013 müssen Politiker anschei­nend auf Twitter sein – mit allen Vor– und Nachteilen. Die Plattform Politwoops.de doku­men­tiert auto­ma­tisch Tweets von Bundestagsabgeordneten, die diese wieder gelöscht haben. … Wir erwarten noch viele weitere lustige Tweets, vor allem im anste­henden Wahlkampf. Auf Politwoops.de gibt weiter­lesen

An der Spitze ist es einsam

In der Debatte zur Vereinbarung von Familie und Karriere ist eine wich­tige Unterscheidung zu treffen, die viel zu oft unter­bleibt. Es gibt die „normale” Karriere, also den Einstieg in ein Unternehmen (gleich­wohl ob Staat, öffent­liche Hand, Privatwirtschaft, Partei, etc.) und dann den lang­samen Aufstieg auf der Karriereleiter. Da muss die weiter­lesen

Zypern und die demokratische Frage

Um den folgenden Beitrag zu Zypern verständ­lich zu machen, muss ich rasch einige meiner Grundüberzeugungen darlegen: Ich bin fest davon überzeugt, dass eine demo­kra­tisch gewählte Regierung das legi­time Recht hat, einen Staat finan­ziell zu ruinieren und eine Staatspleite herbei­zu­führen. Gleichzeitig bin ich nicht der Ansicht, dass eine demo­kra­tisch gewählte Regierung weiter­lesen