Freiwilligkeit funktioniert nicht

In der Debatte um die Zukunft der Medien gibt es ja immer wieder die Idee von freiwl­ligen Zahlungen, Freemium-Modellen und derglei­chen. Die taz hat jetzt unge­fähr ein Jahr expe­ri­men­tiert und im November eine Extra-Pseudo-Paywall einge­führt, Ergebnis: Am 22. November haben wir auf taz.de die Pay-Wahl einge­führt. Damit fragen wir die weiter­lesen

Sieben Thesen zur Zukunft der Zeitung

Die Print-Tageszeitung umgibt ein mysti­sches Leuchten, eine Aura der Erhabenheit und der Richtigkeit. Was schwarz auf weiß in der Tageszeitung steht, ist erst einmal richtig. Und wenn es falsch ist, dann ist es nicht wirk­lich falsch. Sondern eher eine Ungenauigkeit. Der Untergang von „Frankfurter Rundschau” und der „Finacial Times Deutschland” weiter­lesen

Das Leistungsschutzrecht und seine Freunde

Wir Netzmenschen wissen es, das Leistungsschutzrecht für Presseverlage ist eine dumme Idee. Wie so oft hat Sascha Lobo einen der besten Hintergrundartikel geschrieben. Aber warum ist das Leistungsschutzrecht für Presseverlage eine dumme Idee, warum kümmert uns das über­haupt? Kommen wir nicht fabel­haft mit unseren Blogs aus, warum reicht es uns weiter­lesen

Entwurf: Anti-#LSR-Manifest

In Kürze: Die Rechtsunsicherheit, die das „Leistungsschutzrecht für Presseverleger” produ­zieren wird, ist gewaltig. Auf BloggerInnen, die Presseerzeugnisse verlinken und daraus zitieren, können massive Abmahnwellen zukommen. Selbst wenn die BloggerInnen selbst nichts falsch machen, müssen sie vermut­lich auch die Kommentare genau prüfen (Störerhaftung). Was das für Foren bedeuten würde ist völlig unklar. weiter­lesen

Loblied der gedruckten Zeitung

Ich liebe das Internet. Und ich bin Nachrichtenjunkie. Ich hass­liebe „Spiegel Online” für die flachen Artikel und die gleich­zeitig unfass­bare Schnelligkeit. Und schätze die kleinen und großen Perlen, die man in diesem WWW so findet. Und wühle auch mal gerne im Dreck, suhle mich darin, weiß, dass auch das Dunkle weiter­lesen

Lesetipp: Wem gehören die Medien?

Wunderbarer Text von Tom Schimmeck: „Wem gehören die Medien?“ war der Titel der Hausaufgabe, die ich für diesen Kongress bekommen habe. Das klingt zunächst nach einer Fleißarbeit mit vielen Schaubildern, mit Prozentangaben und Kästchen. In denen Namen wie Bauer, Burda, Holtzbrinck, Neven Du Mont stehen. Aus denen ersicht­lich wird, dass weiter­lesen