Posts Tagged ‘ Willy Brandt ’

Stolz auf Deutschland?

6. November 2010
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Stolz auf Deutschland?

Quelle: Haus der Geschichte, Bonn Ergänzend ein schönes Zitat aus dem SPIEGEL von 1992: Vielleicht ist das aber so etwas wie ein Vermächtnis des „deutschen Antinazi” Willy Brandt, daß er in der verschreckenden Zeit der allzu eiligen Vereinigung den Weltkindern, Europäern und Postnationalen zwischen Usedom und Konstanz sagt: Drückt euch nicht, Deutsche seid ihr doch. Akzeptiert es lieber und macht was Vernünftiges draus. Daß jemand annehmen könnte, ausgerechnet er habe „überschäumenden Nationalismus” von der großmäuligen alten Art im Sinn, wenn er vom „guten Deutschen” rede, hat Brandt stets eher erheitert als erzürnt. „Wer ein guter Deutscher sein will, muß heute Europäer sein”, schärfte er schon 1974 seinen Genossen ein. Zugleich aber hielt der „Alte” aus Lübeck immer — nicht erst seit dem Fall der Mauer — alle für „Naivlinge”...

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Vom jungen Sozialisten zum „elder statesman“: Willy Brandts Verhältnis zu den USA

10. September 2010
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Vom jungen Sozialisten zum „elder statesman“: Willy Brandts Verhältnis zu den USA

Karsten D. Voigt stellt „Rot steht uns gut” freundlicherweise nachfolgenden Vortrag zur Verfügung, den er diese Woche in Washingon gehalten hat. Das Thema ist Willy Brandts Verhältnis zu den USA. Ich habe Willy Brandt seit 1969 bis zu seinem Tode persönlich gekannt und relativ häufig mit ihm über die Vereinigten Staaten und deren Politiker und Politik gesprochen und manchmal auch gestritten. Aber ich konnte mich natürlich in all diesen Jahren nie mit allen Aspekten seiner Beziehungen zu den USA beschäftigen. Deshalb die Vollendung der 10-bändigen Berliner Ausgabe von Dokumenten Willy Brandts ein Anlass, seine hierin veröffentlichten Texte sorgfältiger, als ich es sonst wohl getan hätte, durchzuarbeiten. Außerdem hat die in diesem Jahr erschienene 564 Seiten lange Arbeit von Judith Michel über „Willy Brandts Amerikabild und –politik 1933–1982“ meinen Horizont wesentlich...

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Freiheit für viele, nicht nur für die wenigen

16. Juni 2010
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Aus der Abschiedsrede Willy Brandts als SPD-Parteivorsitzender vom 14. Juni 1987, die unbedingt als Ganzes zu empfehlen ist: … Unsere Partei muss bleiben, was sie im Kern seit mehr als hundert Jahren gewesen ist: ein Zusammenschluss deutscher Patrioten mit europäischer Verantwortung und im unverdrossenen Dienst am Frieden und sozialen Fortschritt – im Innern wie nach außen. … Wenn ich sagen soll, was mir neben dem Frieden wichtiger sei als alles andere, dann lautet meine Antwort ohne Wenn und Aber: Freiheit. Die Freiheit für viele, nicht nur für die wenigen. Freiheit des Gewissens und der Meinung. Auch Freiheit von Not und von Furcht. … Ich trete dafür ein, dass der freiheitliche Gedanke im demokratischen Sozialismus stark bleibt und noch stärker wird. … Auf Freiheit zu pochen – zuerst und zuletzt...

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Nostalgie am Abend: SPD-Wahlspot 1972

8. April 2010
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Von Freiheit verstehen wir mehr“

4. März 2010
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„Von Freiheit verstehen wir mehr“

„Vielleicht darf ich erst was dazu sagen, dass ich nicht glaube, dass CDU und FDP bürgerliche Parteien sind, sondern es ist ein Kampfbegriff der 60er Jahre, wo man versucht hat, die Bürgerlichen, das waren so die Guten, und die anderen, das waren die Sozialdemokraten, mit denen man eigentlich nichts anfangen wollte. Als Parteivorsitzender der SPD würde ich schon sagen, da gilt das Wort Willy Brandts: Von Freiheit verstehen wir mehr. Die erste bürgerliche Demokratie haben Sozialdemokraten mit ihrem Leben bezahlt, wo die Vorläuferparteien derjenigen, die sich heute bürgerlich nennen, noch dem Ermächtigungsgesetz von Hitler zugestimmt haben.“ (Sigmar Gabriel in der „Leipziger Volkszeitung“.) Bild: SPD Schleswig-Holstein (CC-BY 2.0)

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re:publica 12

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