Lesetipp: Interview mit Heinrich August Winkler in der FAS

„Ich glaube an die subver­sive Kraft des norma­ti­ven Projekts des Westens. Der Westen hat längst aufge­hört, die ganze Welt zu domi­nie­ren. Aber sein norma­ti­ves Projekt hat die Chance, die Welt noch gründ­lich zu verän­dern.“

Das Interview mit Heinrich August Winkler in der FAS kann ich wärms­tens empfeh­len; die zentrale Aussage ist m.E. die folgende, der ich unbe­dingt zustimme:

Ich glaube an die subver­sive Kraft des norma­ti­ven Projekts des Westens. Der Westen hat längst aufge­hört, die ganze Welt zu domi­nie­ren. Aber sein norma­ti­ves Projekt hat die Chance, die Welt noch gründ­lich zu verän­dern.

Genau so sehe ich es auch. Die totale Dominanz Europas über die Welt dauerte gut 500 Jahre, diese Epoche neigt sich dem Ende zu; die euro­päi­schen Ideen von Freiheit, Rechtsstaat und Demokratie werden jedoch weiter­hin wirksam sein.