Reden wir über das Wahlrecht

Die aktu­ellen Berechnungen von wahlrecht.de weisen darauf hin, dass wenige Stimmen in die eine oder andere Rechnung in Niedersachsen wegen des kompli­zierten Wahlrechts mit Über­hang– und Ausgleichsmandaten auch ein Patt oder eine Mehrheit für Schwarz-Gelb hätten ergeben können. Und das kann’s ja nun wirk­lich nicht sein, dass Launen des Wahlrechts weiter­lesen

Warum das Wahlrecht so bedeutend ist

Die Persönlichkeitswerte Angela Merkels sind heraus­ra­gend. Das ist ein wich­tiger Grund, warum die Unionsparteien in den Umfragen so hervor­ra­gende Zahlen errei­chen. Würde in Deutschland wie in den USA die/der KanzlerIn direkt gewählt, dann wäre Merkel die Wiederwahl nicht mehr zu nehmen. Sie wäre so unan­ge­fochten wie weiland Ronald Reagan bei weiter­lesen

Wahlrechtsänderungsvorschlag: 299 mal zwei

Nach wie vor muss das Wahlrecht zum Deutschen Bundestag geän­dert werden. Ein kurze Zusammenfassung des Status Quo: der Bundestag besteht regulär aus 598 Mandaten, 299 werden über die Wahlkreise direkt gewählt, 299 über Landeslisten der Parteien. Durch unter­schied­liche Stimmverteilung bei Erst– und Zweitstimme gibt es soge­nannte Über­hang­man­date, der Bundestag wächst weiter­lesen

Mythos Nichtwähler

Ein sehr span­nendes Interview in der „Welt” über Nichtwähler. Besonders folgende Passage finde ich bemer­kens­wert: Schäfer: Die Wahlbeteiligung unter­scheidet sich extrem stark in den einzelnen Stadtteilen von Großstädten. Immer dort, wo es eine hohe Arbeitslosenquote gibt und wo viele Menschen auf Transferleistungen ange­wiesen sind, ist die Wahlbeteiligung niedrig. Und im weiter­lesen