SPD-Plakate wirken

SPON berich­tet nun auch über die SPD-Kampagne:

SPD-Wahlkampfmanager Kajo Wasserhövel versucht nun, mit einer etwas unge­wöhn­li­chen Kampagne den EU-Wahlkampf der Sozialdemokraten aufzu­pep­pen: Er hat die haus­ei­gene PR-Agentur Butter pole­mi­sche Motive drucken lassen, mit denen er nach eigenen Angaben die Wahlbeteiligung bei der EU-Parlamentswahl zwischen dem 4. und 7. Juni 2009 erhöhen will.

Da bleibt nur zu sagen: Mission erfolg­reich. Glückwunsch an Kajo!

Warum SPD wählen?

Warum SPD wählen? Lars Castellucci erklärt es, kurz und knackig:

  • Wer will, dass unser Land die Lehren aus der Krise zieht und den Aufbruch hin zu mehr Demokratie und neuer Gemeinsamkeit wagt, muss SPD wählen.
  • Wer das Land zusam­men­füh­ren und die Spaltung zwischen den Starken und den Schwachen über­win­den will, muss SPD wählen.
  • Wer Gute Arbeit will, menschen­wür­dig und zu fairen Löhnen, muss SPD wählen.
  • Wer starke Arbeitnehmerrechte will, funk­tio­nie­ren­den Kündigungsschutz und Mitbestimmung, muss SPD wählen.
  • Wer die Gleichberechtigung von Männern und Frauen prak­tisch durch­set­zen will, muss SPD wählen.
  • Wer Kinderarmut entschlos­sen bekämp­fen und Alleinerziehende besser unter­stüt­zen will, muss SPD wählen.
  • Wer will, dass die Lasten fair verteilt werden, muss SPD wählen.
  • Wer auch in Zukunft einen hand­lungs­fä­hi­gen Sozialstaat will, muss SPD wählen.
  • Wer keine neuen Atomkraftwerke will, muss SPD wählen.
  • Wer Steuerhinterziehung nicht für ein Kavaliersdelikt hält, muss SPD wählen.
  • Wer auch in Zukunft sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Politik will, muss SPD wählen.
  • Wer für inter­na­tio­nale Abrüstung und eine konse­quente Friedenspolitik ist, muss SPD wählen.
  • Wer für globale Gerechtigkeit eintritt, muss SPD wählen.

Europawahlkampf: SPD startet lockeres „Negative campaigning”

Finanzhaie würden FDP wählen
Finanzhaie würden FDP wählen

Der Europawahlkampf findet leider in der allge­mei­nen Öffentlichkeit nicht so wirk­lich statt. Ich wäre sehr über­rascht, wenn mehr als 70% der Bevölkerung bisher wüssten, dass das Europaparlament dieses Jahr am 7. Juni neu gewählt wird. Man kann es den Wählerinnen und Wählern auch nicht wirk­lich verübeln: die Parteien behan­deln Europa oftmals sehr stief­müt­ter­lich, zu häufig wird das Europaparlament als PBM (Pöstchenbeschaffungsmaßnahme) miss­braucht. Das ist natür­lich doppelt schäd­lich: die EU-Parlamentarier, die wirk­lich etwas bewegen wollen und aus Überzeugung für Europa arbei­ten, werden mit Faulenzern in einen Topf gewor­fen. Das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik sinkt also weiter. Und außer­dem fehlt es an Arbeitskraft im Parlament, wenn Teile sich nicht wirk­lich dafür inter­es­sie­ren, sondern lieber an ihrer eigenen Karriere basteln. „Europawahlkampf: SPD startet locke­res „Negative campai­gning”“ weiter­le­sen