Ganz kurz: Leistungsschutzrecht

Heute war wieder viel los auf Twitter. Der Grund: Morgen steht im Bundesrat die Abstimmung über das sog. „Leistungsschutzrecht für Verlage” an. Die Hoffnung war, dass die A-Länder (SPD-geführt) das von der schwarz-gelben Bundestagsmehrheit beschlos­sene Gesetz stoppen bzw. verzö­gern würden. Dazu muss man wissen: Es gibt Gesetze, bei denen muss weiter­lesen

Entwurf: Anti-#LSR-Manifest

In Kürze: Die Rechtsunsicherheit, die das „Leistungsschutzrecht für Presseverleger” produ­zieren wird, ist gewaltig. Auf BloggerInnen, die Presseerzeugnisse verlinken und daraus zitieren, können massive Abmahnwellen zukommen. Selbst wenn die BloggerInnen selbst nichts falsch machen, müssen sie vermut­lich auch die Kommentare genau prüfen (Störerhaftung). Was das für Foren bedeuten würde ist völlig unklar. weiter­lesen

Leistungsschutzrecht neu gedacht

Manchmal muss man einen anderen Blickwinkel einnehmen, um die Absurdität einer Forderung besser begreifen zu können: Fast alle Zeitungen leiden in den letzten Jahren unter einem massiven Rückgang bei der Zahl der Abonnenten. Man habe zu spät auf die Angebote der Kioske reagiert, teil­weise auch falsch. Man wolle sich aber weiter­lesen

Verlage aus dem Suchindex kicken

Klare Kante im Heise-Forum: Liebe Suchmaschienenbetreiber, bitte kicken Sie im Interesse aller die indi­zierten Seiten der Verlage von Axel Springer bis Zeitverlag aus dem Index und sorgen Sie so dafür, dass der Flachsinn von Bild, Spiegel & Co im schwarzen Loch des Internets versinkt. Webmaster, Seitenersteller, Werbetreibende und Forumsteilnehmer: linkt weiter­lesen

Ein Vorschlag, wie Spezialverlage im Rennen bleiben können

In der gedruckten „Zeit” war vor zwei oder drei Wochen ein Artikel, der sich mit der Problematik beschäf­tigte, dass mehr und mehr kleine und unab­hän­gige Buchhandlungen schließen und Ketten wie „Thalia” den Markt über­nehmen, einher­ge­hend mit einer Verflachung des Angebots. Der Grund: viele Bücher von kleinen Verlagen bringen einem Riesen weiter­lesen

Gutes soll man mehrmals lesen

Ich habe schon einmal auf den fabel­haften Artikel von Stefan Niggemeier vom 23. Februar 2010 verwiesen. Also ist der neuer­liche Verweis ein wenig redun­dant. Aber hey, das hier ist ein Blog, der Platz ist unbgrenzt, ich habe keinen mich über­wa­chenden Chefredakteur, ich bin so frei. Und wer es nicht lesen weiter­lesen

Gegen ein „Leistungsschutzrecht” für Verlage!

Wir sind gegen die Einführung eines spezi­ellen Urheber-Leistungsschutzrechts für Verlage. Anstatt neue urhe­ber­recht­liche Spezialregeln im Onlinebereich für sich zu bean­spru­chen, fordern wir die Verlage dazu auf, sich dem Wettbewerb im Internet zu stellen und mit der Entwicklung neuer, inno­va­tiver Geschäfts– und Vermarktungsmodelle voran­zu­schreiten, anstatt um neuen Protektionismus zu betteln. Facebook-Gruppe weiter­lesen