Kreutzer: Viel Prosa, wenig Neues

Till Kreutzer von irights.info hat u.a. bei netzpolitik.org einen Text zum Urheberrecht veröf­fent­licht. Der Text hat schlanke 34.000 Zeichen, das sind unge­fähr neun Seiten Fließtext — je nach Schriftgröße. Zu unge­fähr zwei Dritteln besteht er aus Prosa, der Rest bietet leider nur wenig Neues. Konkret fordert Kreutzer: Eine „Reform des weiter­lesen

Urheberrecht: Die Lebenslüge der Piraten

Die Lebenslüge der Piraten im Bereich Urheberrecht geht so: Das exis­tie­rende Urheberrecht verhin­dert Innovation, ist nicht mehr zeit­gemäß und deshalb radikal zu ändern (Mehrheitsmeinung) oder besser gleich abzu­schaffen (Mindermeinung). Urheberinnen und Urheber wären mit alter­na­tiven Bezahlmodellen (pay as you go, Spenden, Flattr, you name it) besser dran, da sie sich weiter­lesen

Zum Buch von Julia Schramm

Julia Schramm, Beisitzerin im sechs­köp­figen Piraten-Bundesvorstand, hat ein Buch über ihr Leben im Internet geschrieben. Titel: „Klick mich”. Die Rezensionen der großen Medien fallen einhellig aus: vernich­tend. Und das ist auch nicht erstaun­lich, der Sprachstil ist unge­fähr auf einer Ebene mit „Lassiter”-Schundromanen von Bastei-Lübbe anzu­sie­deln. Aber darum geht es mir weiter­lesen

Über Piraten und Possenreißer

Eine aktu­elle Untersuchung der Friedrich-Ebert-Stiftung kommt zum Ergebnis (PDF, 24 Seiten), dass der „momen­tane Erfolg der deut­schen Piratenpartei” „weniger in ihren Kernthemen Internetpolitik oder Urheberrechtsreform begründet” sei als viel­mehr „in der Wahrnehmung der Partei als ‚Anti-Parteien-Partei’.” Der „unkon­ven­tio­nelle, anti­po­li­ti­sche Habitus ihrer Vertreter” spiele dabei eine „genauso wich­tige Rolle wie der weiter­lesen

Zwölf Thesen für ein faires und zeitgemäßes Urheberrecht

Die SPD-Bundestagsfraktion möchte mit ihrem Thesenpapier für ein faires und zeit­ge­mäßes Urheberrecht eine ehrliche Debatte über die Zukunft des Urheberrechts führen. Wir setzen uns für eine Modernisierung des Urheberrechts in der digi­talen Gesellschaft ein, das Kreative und Urheber stärkt und das Recht mit neuen digi­talen Nutzungspraktiken in Einklang bringt. Unser Ziel ist es, einen fairen und gerechten Ausgleich der Interessen von Urhebern, Verwertern und Nutzern sicher­zu­stellen. Wir wollen sie bei der legi­timen Durchsetzung ihrer Rechte unter­stützen – sowohl auf natio­naler als auch auf inter­na­tio­naler Ebene. Die Weiterentwicklung des Urheberrechts kann nur im Dialog und nicht gegen­ein­ander gelingen. weiter­lesen

Wie weiter mit dem Urheberrecht?

Der Begriff „Geistiges Eigentum” ist nicht unpro­ble­ma­tisch, das ist bekannt und deshalb sind Diskussionen dazu auch gut und richtig. Wir müssen uns aber vor Augen führen, wozu es führte, Menschen zu verwehren, von ihren Talenten zu leben, also das komplette Konzept „Urheberrecht” abzu­schaffen: es führte dazu, dass Journalisten, Malerinnen, Musikerinnen, weiter­lesen

Lesetipp: „Das digitale Urheberrecht steht am Abgrund”

„Die Buchverlage haben einen Sturm der Empörung entfacht. Sie wollten die Beteiligung der Urheber unver­än­dert lassen, sie also nur even­tuell im Erfolgsfall betei­ligen. Wenn sie selbst kein Geschäft machten, sollte der Autor auch nichts dafür bekommen können. Die Verleger waren wie immer gut orga­ni­siert, und die Urheber waren wie immer mäßig orga­ni­siert.” weiter­lesen