Leser „Taiko” schreibt: Man sollte immer die Unterstützung seiner Partei haben, wenn man kandidiert. in diesem Fall war das aber nicht so. Die Landesspitze wollte lieber den „unkündbaren” Regionalmitarbeiter in Weimar versorgt sehen, als sich auf den bekanntermaßen unbequemen Gesundheitspolitiker. 5 Wochen vor der Wahl gelangte durch eine Indiskretion an die Presse, dass man im Linken Landesvorstand gar nicht traurig wäre, dieses Direktmandat nicht zu erringen. Entsprechend war der Kandidat aus Weimar der einzige Direktkandidat, der bei der „Ramelow-Sommertour” nicht promotet werden sollte. Genossen sprachen sich gegen die Wahl des eigenen Kandidaten aus, wetteten in Internetforen gegen ihn. Entsprechend war das Wahlergebnis: Ein recht hoher Prozentsatz der Linksparteiwähler versagten dem Kandidaten die Stimme. Gleichzeitig überzeugte „der Linkeste der Linken” eine erhebliche Zahl von Wählern, die mit der 2.Stimme SPD, Grüne...


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