Posts Tagged ‘ taz ’

Dialektik-Schmialektik

12. August 2011
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Eine rasche Kommentierung eines „taz”-Kommentars: „Eigentlich hätte man damit rechnen müssen, dass die Besitzer von amerikanischen Staatsanleihen in Panik geraten. Schließlich bekamen sie amtlich bestätigt, dass sie ihr Geld eventuell nicht wiedersehen.” » S&P ist keine Behörde und auch kein Amt, sondern eine private Firma. „Um es vorwegzunehmen: Die Investoren irren nicht. Sie folgen zwar gern dem Herdentrieb, aber rechnen können sie trotzdem.” » Die Behauptung „die Investoren irren sich nicht” ist erstaunlich. Das sind schließlich auch nur Menschen. Woher wollen wir wissen, dass die sich nicht irren? Davon abgesehen gibt es „die Investoren” nicht, so wenig wie es „die Mieter” oder „die Jogger” gibt. „Doch neuerdings sind alle Renditen im Minus, so dass sich das Kapital nicht mehr akkumuliert — sondern selbst vernichtet.” » Es sind nicht alle...

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Hausmitteilung: Medienkongress 2011

1. April 2011
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Ich nehme am „taz/der Freitag”-Medienkongress („tazlab Medien und Freitag Fabrik”) am 8./9. April in Berlin teil (Programm). Vielleicht sieht man sich ja dort? Kontakt gerne via Twitter und Facebook. PS: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! In your face, Touri-Gegner!

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Schröder gegen Lafontaine

8. Februar 2011
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Die ARD-Sendung „Duell: Schröder gegen Lafontaine” war sehr aufschlussreich. Meine Einschätzung, dass Lafontaine in unverantwortlicher Art und Weise die Partei im Stich gelassen hat, nur wegen des eigenen Egos, hat sich nachhaltig gefestigt. Eine kleine Anmerkung noch zum „taz”-Artikel zu ebendieser Sendung. Da steht ein Satz: „Für die von der SPD verbreitete Version, dass Lafontaine unbeherrscht und im bloßen Affekt alles hingeworfen habe, spricht nicht viel.” Und ein paar Sätze weiter steht noch ein anderer Satz: „Lafontaines Rücktritt am 11. März war eine spontane, einsame Entscheidung.” Möchte mir jemand erklären, wie man es als Journalist schafft, sich in einem Artikel von gut 3500 Zeichen fundamental selbst zu widersprechen? Das in diesem Artikel eingangs geschilderte Szenario ist natürlich trotzdem klasse.

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Migranten? Nö, Deutsche!

4. Dezember 2010
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Die „taz” will’s wissen: nun sag, wie hältst Du es mit der Nation? Also: wir sind keine Migranten oder mit Migrationshintergrund — wir sind Deutsche. Und wie schon während der Fußball-WM zeigt sich auch hier: das passt den „progressiven”, „linken” Bio-Deutschen überhaupt nicht! „Wer deutsch ist und wer Migrant, das bestimmen wir”, so ungefähr sind die Kommentare zu verstehen. Norbert Bolz scheint wohl nicht ganz Unrecht zu haben mit seinem Kommentar (auch in der „taz”), in dem er „linke Lebenslügen” beschreibt. Die Nation hat sich mit Europa nicht erledigt, auch wenn das die ach so klugen Linksintellektuellen sich auch noch so sehr wünschen. Ob es überhaupt wünschenswert ist, möchte ich auch bezweifeln. Richtig ist, dass die modernen Nationen neuartige Gebilde sind, wenn man sich die Menschheitsgeschichte als Ganzes anschaut....

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Kurz verlinkt: CDU-Staat Hessen

30. Dezember 2009
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Die „taz” schreibt über den CDU-Staat Hessen des Roland Koch. Sehr, sehr lesenswert. Und sehr bedenklich.

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