Wahlfreiheit und Reproduktionsarbeit

Luisa schreibt unter linksrum.eu zum Betreuungsgeld und warum es aus ihrer Perspektive abzu­lehnen ist; das ist gut und richtig, ich gehe aber noch weiter. Denn nicht nur das Betreuungsgeld ist abzu­lehnen, sondern auch andere Transferzahlungen, die aus fami­li­en­po­li­ti­schen Gründen erdacht wurden. Denn diese gehen eben­falls in die völlig falsche Richtung. weiter­lesen

Die Super-Sarrazins

Ursula Sarrazin, die Ehefrau des Grösaz Thilo Sarrazin (Größter Sachbuchautor aller Zeiten), wird wohl ein Buch schreiben. Und zwar über Bildung und Schule. Weil sie mit ihrem Beruf als Lehrerin über­for­dert zu sein scheint und sich Beschwerden über ihren Unterrichtsstil häufen. Die Realität toppt eben jede Satire. Nachtrag, 24. Januar: weiter­lesen

Hochachtung für Heinz Buschkowsky

Heinz Buschkowsky, der SPD-Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln (190.000 Einwohner) hat sich erneut zu Wort gemeldet: Auch Heinz Buschkowsky, der Bezirksbürgermeister des Berliner Stadtteils Neukölln, kriti­sierte das Betreuungsgeld. Es sei „Rückschrittspolitik, weil dies die Unterschicht konserviert“.

Bildungsgerechtigkeit: Warum ein Streik nötig ist!

Heute findet der bundes­weite Bildungsstreik statt, was Anlass genug sein sollte einen Blick auf die Bildungsgerechtigkeit zu werfen: Sind die strei­kenden StudentInnen nur erleb­nis­ori­en­tierte Krawallmacher oder sind die Forderungen richtig und ein weiterer Streik mehr als notwendig? In den 1960er Jahren konnten nur 8% aller Schulabgänger den höchsten Schulabschluss vorweisen; weiter­lesen

Die Kopfnoten: Ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert

Auch auf dem heute ausge­hän­digten 2009er Zeugnis der Schülerinnen und Schüler in NRW stehen wieder Kopfnoten; diesmal nach heftigen Protesten aus den Schulen zwar nur drei statt sechs (deren Auswahl zudem völlig beliebig war), aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Kopfnoten eine anti­quierte Erziehungsmethode sind.