Im Jahr eins nach Sarrazin

Die „Welt” berichtet: Die Akmans sind gera­dezu das Urbild einer gut inte­grierten Migrantenfamilie. Die letzten, von denen man annehmen möchte, dass sie im Zentrum einer Auseinandersetzung um Rassismus stehen würden. Aber seit Wochen ist der Frieden in der Gemeinde Bad Grund gestört. Weil Herr Akman die rassis­ti­sche Äuße­rung eines Lehrers weiter­lesen

Sarrazin und die Taxifahrer

Taxifahrer 1: Der türki­sche Taxifahrer, der mich nachts vom Bahnhof Spandau nach Hause fuhr. Bei der Ankunft stieg er aus, berührte meinen Oberarm, schüt­telte mir die Hand und sagte „Gut gemacht“. Taxifahrer 2: Der deut­sche Taxifahrer, der mich in Duisburg zum Bahnhof fuhr. Er erzählte: „Die meisten Taxikonzessionen in Duisburg weiter­lesen

Theorie und Praxis

Theoretisch sollen Ärzte diesen Eid befolgen: … Ich werde mich in meinen ärzt­li­chen Pflichten meinem Patienten gegen­über nicht beein­flussen lassen durch Alter, Krankheit oder Behinderung, Konfession, ethni­sche Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, poli­ti­sche Zugehörigkeit, Rasse, sexu­elle Orientierung oder soziale Stellung. … Praktisch hat die Sarrazin-Debatte u.a. folgende Auswirkungen: Der Arzt hatte drei weiter­lesen

Antideutsche gegen Sarrazin

Rasch verlinkt: zwei Antideutsche gegen Sarrazin. Zum einen, kurz und knapp und ziem­lich böse, „Sarrazins Kinder” bei „Nichtidentisches”. Zum anderen ein wirk­lich langer Text von Justus Wertmüller in der „Bahamas” mit dem hübschen Titel „Frei nach Thilo Sarrazin. Leistung und Intelligenz in der Beamtenrepublik Deutschland”. Der lange Text schlägt in weiter­lesen

„Sarrazin darf in der SPD bleiben”

Ich wollte nichts mehr zu Thilo Sarrazin schreiben. Aber nun gut. Ein abschlie­ßender Kommentar: für mich ist Sarrazin ein Rassist. Alan Posener sieht das wie ich. Einen schönen Hintergrundartikel zum Thema hatten wir hier auch. Ebenso eine Verteidigungsrede für Sarrazin. Und diverse Verweise auf andere Artikel. Die Berliner Landesschiedskommission hat weiter­lesen