Emanzipation durch freie Software

Vor einiger Zeit veröf­fent­lichte die Free Software Foundation ihren jähr­li­chen Spendenaufruf und umriss die Herausforderung für freie Software in den nächs­ten Jahren. Vor allem der Bereich der mobilen Geräte bedroht die Open-Source-Philosophie:

Bei Freier Soft­ware geht es nicht um Soft­ware im eigent­li­chen Sinn — Es geht um die Befreiung der Benutzer durch Software. […] In einem kurzen Artikel habe ich Anfang des Jahres darauf hinge­wie­sen, dass es mit­tler­weile Mil­liar­den Mobil­tele­fone gibt und dass die Rechen­leis­tung dieser Tele­fone immer größer wird. Sie stellen den abgeschlossen­sten, pro­pri­etärsten und unfreis­ten tech­nol­o­gis­chen Bere­ich dar, der stark genutzt wird. Für die Kon­trolle der Benutzer über die Tech­nolo­gie sieht es düster aus.

Auf Telefonen konnte man früher keine Software instal­lie­ren. Mit Telefonen konnte man tele­fo­nie­ren und SMS schrei­ben. Eine Revolution war das iPhone: Damit konnte man plötz­lich komfor­ta­bel auch im Internet surfen, Musik hören, E‑Mails checken — und einige Monate nach dem Verkaufsstart feierte Apple die Freigabe von Entwicklertools (SDK), mit denen jetzt Entwickler eigene Anwendungen für das iPhone entwi­ckeln konnten: Richtige Programme! Wie auf einem Computer! — Die Nachricht wirkte wie eine Befreiung und eine neue Welt stand offen. Innerhalb kürzes­ter Zeit entwi­ckelte sich eine leben­dige Szene rund um das iPhone. „Emanzipation durch freie Software“ weiter­le­sen

Mindmap: Digitale Gesellschaft

Henning Tillmann hat auf vorwaerts.de eine Mindmap zum Thema Digitale Gesellschaft vorge­stellt und lädt alle an Netzpolitik Interessierten zum Mitmachen ein. Die Idee finde ich ganz prima, denn Begriffsbestimmung ist das A und O jeder Diskussion, was leider allzu häufig vernach­läs­sigt wird. Die Mindmap ist schon ziem­lich gut gefüllt — ganz spontan fehlen mir aber ein paar wich­tige Themen, die ich zunächst lieber in Form eines Artikels beisteu­ern möchte, da sie sich allein durch Stichworte nicht unbe­dingt erschlie­ßen. „Mindmap: Digitale Gesellschaft“ weiter­le­sen