Ohren zu machen – auch die SPD hat Wahlkampfsongs!

In anderen Ländern (USA, Griechenland) gehört er zum Wahlkampf dazu, wie hierzulande die Infostandkombination (Flyer, Einkaufswagenchip, Kugelschreiber) – die Rede ist vom Wahlkampfsong. Während in den USA da beispielsweise schon im Vorwahlkampf die Wähler einbezogen werden um einen geeigneten Wahlkampftitel zu finden (und man dabei Auswahl aus Titeln von Interpreten wie u.a. Celine Dion, Madonna und U2 hat), sieht es in Deutschland mit den Wahlkampfsongs doch eher mau ist.

Im Pottblog hatte ich das Thema ein paar Mal schon erwähnt und zuletzt – getreu dem Motto Schlimmer geht’s immer! – den noch amtierenden nordrhein-westfälischen Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) präsentiert, wie er versucht YMCA-Variante namens „En-Er-Weh“ zu singen.

Meine Hoffnung, dass es von der SPD keine Wahlkampfsongs gibt, ist jedoch von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen, denn natürlich hat die SPD auch schon Wahlkampfsongs gehabt, wie man nachfolgend erkennen kann (insofern variiere ich meine Hoffnung dahingehend, dass die NRWSPD sich musikalisch zurückhält):
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Mein Ergebnis beim Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen

Wie ich nebenan in meinem Blog (dem Pottblog) berichtet habe, ist inzwischen der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen gestartet worden.

Auch wenn ich parteipolitisch eine gefestigte Meinung habe, finde ich persönlich solche Tests immer wieder gut. Ich kann mich noch gut an einen SPD-Vorsitzenden erinnern, der bei der Bundestagswahl 1998 (so lange gibt es solche Angebote schon!) bei einem solchen Test ein eher lustiges Ergebnis erzielte, denn es zeigte sich, dass er mit der Programmatik seiner eigenen Partei nicht ganz übereinstimmte.

Solche Tests taugen jedoch nur dann was, wenn sie vernünftig gemacht sind – wenn die Methodik unzureichend ist, dann bringt das gar nichts. Da gibt es leider im aktuellen Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen auch Beispiele. Aber nicht der Wahl-O-Mat NRW 2010, dessen Ergebnis ich hier dokumentieren und auch kommentieren möchte:
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Tagesschau: Deppendorfs Woche: Schwarz-Grüne Annäherung?

Seinetwegen bekam Guido Westerwelle (FDP) angeblich im Koalitionsausschuss den ersten richtigen Wutausbruch: Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) trieb den FDP-Chef zur Weißglut, indem er vorschlug, so bald als möglich aus der Atomenergie auszusteigen. Röttgen hatte seine Partei auch noch davor gewarnt, Kernenergie „als Alleinstellungsmerkmal“ zu sehen. Das deuten manche in Berlin als schwarz-grünen Flirt, schließlich zeigen die Umfragewerte in Nordrhein-Westfalen eine solche Koalitionsmöglichkeit für die Landtagswahl im Mai an. Und der CDU-Chefin Angela Merkel kommt das durchaus zupass, sagt Ulrich Deppendorf im Gespräch mit Corinna Emundts. Schließlich habe sie schon länger über diese Option nachgedacht.

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(ARD)

Die NRW-Linkspartei und der Dialog mit dem Bürger

Eine kleine Geschichte über einen jungen Mann, der sich bei der NRW-Linkspartei über ihre Politik erkundigen wollte.

Am 29. Dezember 2009 schreibt Hans Müller (Name geändert) an lgs@dielinke-nrw.de unter dem Betreff „Verbeamtung von Lehrern“ Folgendes:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte mich an dieser Stelle erkundigen, wie Sie zur Verbeamtung von Lehrkräften stehen. Wie soll die Verbeamtungspraxis in NRW fortgeführt werden unter Ihrer Regierungsbeteiligung nach der nächsten Landtagswahl. Als angehender Lehrer ist mir diese Frage ein sehr zentrales Anliegen. „Die NRW-Linkspartei und der Dialog mit dem Bürger“ weiterlesen