Die „BILD” will „keine Sprechverbote” und postuliert deshalb „neun unbequeme Meinungen”, außerdem „die Fakten”. Schön und gut. Aber, liebe „BILD”: wer „keine Sprechverbote” will und „unbequeme Meinungen” einfordert, ergo für Meinungsfreiheit und offenen Streit eintritt, sollte keinen Kasten basteln, der gewohnt zurückhaltend mit „UND SOLCHE DUMMEN SÄTZE KÖNNEN WIR NICHT MEHR HÖREN!” überschrieben ist. Und vor allem sollte man diesen Kasten nicht auch noch direkt neben die Forderung nach Meinungsfreiheit packen: Die neue Definition von „Meinungsfreiheit” frei nach „BILD” geht ungefähr so: Meinungsfreiheit für die, die die Meinung der „BILD” vertreten. Alle anderen haben gefälligst die Fresse zu halten.


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