Posts Tagged ‘ Migration ’

BILD: Eine unbequeme Wahrheit

4. September 2010
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BILD: Eine unbequeme Wahrheit

Die „BILD” will „keine Sprechverbote” und postuliert deshalb „neun unbequeme Meinungen”, außerdem „die Fakten”. Schön und gut. Aber, liebe „BILD”: wer „keine Sprechverbote” will und „unbequeme Meinungen” einfordert, ergo für Meinungsfreiheit und offenen Streit eintritt, sollte keinen Kasten basteln, der gewohnt zurückhaltend mit „UND SOLCHE DUMMEN SÄTZE KÖNNEN WIR NICHT MEHR HÖREN!” überschrieben ist. Und vor allem sollte man diesen Kasten nicht auch noch direkt neben die Forderung nach Meinungsfreiheit packen: Die neue Definition von „Meinungsfreiheit” frei nach „BILD” geht ungefähr so: Meinungsfreiheit für die, die die Meinung der „BILD” vertreten. Alle anderen haben gefälligst die Fresse zu halten.

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Sarrazin schadet Deutschland — offene Fragen

31. August 2010
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Sarrazin schadet Deutschland. Ich mache das an folgenden Punkten fest: Sarrazin ruiniert den Ruf der Deutschen Bundesbank. Die Bundesbank galt als Inbegriff der Seriosität, als Garant der Stabilität. Der Grund für diesen Ruf: die Bundesbank ist unabhängig von der Politik, sie agiert selbstständig und autonom. Der Bundesbank-Vorstand ist quasi unantastbar. Das war und ist wichtig. Nur der Deutschen Bundesbank verdankt die „harte D-Mark” ihren Ruf. Es ist möglich, dass die Bundesbank ihre Autonomie im Zuge der Sarrazin-Debatte verliert und an die Fesseln der Politik gelegt wird. Damit wäre diese Institution nachhaltig beschädigt. Die notwendige Integrationsdebatte wird erschwert, wenn sie in derartiger Schärfe geführt wird. „Deutschland schafft sich ab”, eine härtere Aussage ist schwerlich möglich. Wie genau soll man darauf antworten? Wer dieser Meinung ist, der ist rationalen Argumenten nicht...

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Nullsummenspiel

26. Mai 2010
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„Auswanderung lässt deutsche Bevölkerung schrumpfen”, titelt Spiegel Online reißerisch. In Deutschland leben ungefähr 82 Millionen Menschen. Im Text steht dann: 734.000 Auswanderern standen 721.000 Zuzügler gegenüber, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Allerdings verringerte sich demnach das Wanderungsdefizit von 13.000 Menschen im Vergleich zu 2008 um rund 43.000. Deutschland ist also um 13.000 Menschen „geschrumpft”, wenn man Zu– und Abwanderung aufrechnet. Für mich sieht „Schrumpfung” anders aus. Es ist eher ein Nullsummenspiel. Ob 13.000 Menschen mehr oder weniger einwandern, ist kaum zu beeinflussen. Und Auswanderung wird es immer geben, daran kann ich nichts Schlechtes sehen. Schließlich wird ja auch immer „Mobilität” gepredigt.

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Migranten in der CDU: Kruzifix nochmal!

26. April 2010
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Die designierte Sozialministerin Niedersachsens Aygül Özkan (CDU) hat erklärt, Kruzifixe hätten in Klassenzimmern von staatlichen Schulen nichts verloren, außerdem sei sie für den EU-Beitritt der Türkei. Die Entscheidung Wulffs, eine Muslima zur Ministerin zu machen, wurde noch vor wenigen Tagen frenetisch gefeiert, als genialer Schachzug eines Mannes, der noch Kanzler werden will.

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Auswanderung aus Deutschland

5. Februar 2010
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In Diskussionen wird gerne auf die Auswanderungsquote in Deutschland hingewiesen und mit vielen Fakten hantiert;, die man schwerlich nachprüfen kann; gut, dass es eine Studie zu diesem Thema gibt (Stand: September 2009), die mit einigen Vorurteilen aufräumt: Ziel der Studie war herauszufinden, welche Bevölkerungsgruppen Deutschland mit welcher Motivation verlassen.

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