„ClimateGate” = Unfug

Über den Einbruch in Server von Klimawissenschaftlern und die Bewertung dieses Einbruchs durch „Liberale” wurde hier schon berich­tet. AP hat sich die Mühe gemacht, und die E-Mails haar­klein analy­siert:

E-mails stolen from climate scien­tists show they stone­wal­led skep­tics and discus­sed hiding data — but the messa­ges don’t support claims that the science of global warming was faked, accord­ing to an exhaus­tive review by The Associated Press. „„ClimateGate” = Unfug“ weiter­le­sen

Kopenhagen: E-Mail an Obama

Sigmar Gabriel ruft dazu auf, an Barack Obama folgen­den Textvorschlag zu schi­cken.

Sehr geehr­ter Herr Präsident,

die Welt trifft sich derzeit in Kopenhagen, um über ein inter­na­tio­nal verbind­li­ches Klimaschutzabkommen zu verhan­deln. Der Klimawandel ist die größte Herausforderung, vor der wir Menschen stehen. Es geht um nicht weniger als um die Frage, ob gutes Leben auf der Erde in Zukunft noch möglich ist. „Kopenhagen: E-Mail an Obama“ weiter­le­sen

Die Friedrich-Naumann-Stiftung und der Klimawandel (2)

Als Nachtrag zum Eintrag vom 4. Dezember sei auf den Bericht von „Wir Klimaretter” über die Klimaskeptiker-Tagung der Friedrich-Naumann-Stiftung verwie­sen:

Nach Angaben der Veranstalter — unter ihnen war auch die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung — gab es „über­wäl­ti­gen­des” Interesse an der Tagung. Im Saal war Platz für etwa hundert Menschen, doch es bleiben einige Stühle leer. „Die Friedrich-Naumann-Stiftung und der Klimawandel (2)“ weiter­le­sen

Greenpeace: Merkel wusste seit 1996 von Atommüll-Risiken der Asse

Aktuelle Nachricht von Greenpeace:

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war schon vor 13 Jahren über eine mögli­che radio­ak­tive Verseuchung des Trinkwassers durch das Atommüllager Asse II infor­miert. Dies geht aus einem Greenpeace vorlie­gen­den Schreiben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) an das Bundesumweltministerium aus dem Jahr 1996 hervor. Die Untersuchungen des BfS zeigen auf, dass die Lagerung von Atommüll in Salzstöcken mit erheb­li­chen Sicherheitsrisiken verbun­den ist. So würde ein Voll-Laufen der Asse mit Wasser zu einer 100-fach über den zuläs­si­gen Grenzwerten liegen­den Strahlenbelastung der Bevölkerung führen. Greenpeace fordert den Einsatz eines Untersuchungsausschusses im Bundestag, der prüft, inwie­weit das Endlagerkonzept der Bundesrepublik durch diesen Behördenbericht nicht schon 1996 als geschei­tert ange­se­hen werden musste.
Merkel ist eine Schlüsselfigur in der Endlagerpolitik und muss vor einen Bundestags-Ausschuss zitiert werden, sagt Greenpeace-Atomexperte Mathias Edler. Sie hat gewusst, dass die Lagerung von Atommüll in Salz nicht sicher ist. Asse und Morsleben hätten sofort dicht gemacht, der Ausbau des Salzstocks in Gorleben gestoppt werden müssen. Morgen beginnt in Hannover der Parlamentarische Untersuchungsausschuss auf Landesebene zu den Vorgängen in der Asse. Die CDU/FDP-Mehrheit verhin­dert in Niedersachsen jedoch eine Vorladung Angela Merkels.

Ich hatte ja noch nie eine gute Meinung von Angela Merkel, aber das toppt dann doch alles, was ich mir vorge­stellt habe. Das ist ein Skandal.

Dass die Union gemein­sam mit der FDP das Erneuerbare-Energien-Gesetz abschaf­fen will, das passt ins Bild. Das Weltbild der konser­va­ti­ven und „libe­ra­len” Chef-Ideologen ist derart gefes­tigt, dagegen sind Tradi- und Stamokap-Jusos ideo­lo­gi­sche Waisenknaben.

Nur die SPD garantiert den Atomausstieg

Vor über zehn Jahren verschwand der Mehltau von der Bonner Republik – die SPD und die Grünen über­nah­men unter Bundeskanzler Gerhard Schröder die Regierungsgeschäfte von einer ausge­zehr­ten Koalition, die weder die von Helmut Kohl so genannte geistig-mora­li­sche Wende durch­ge­führt, noch die Weichen für eine zukunfts­fä­hige Gesellschaft gelegt haben. „Nur die SPD garan­tiert den Atomausstieg“ weiter­le­sen

Verspäteter Aprilscherz: Übergewicht als „Schlüsselfaktor” gegen den Klimawandel

Ich finde Klimaschutz wichtig. Um das gleich einmal klar­zu­stel­len. Und ich finde auch, dass allge­mein ein Umdenken einset­zen muss, um unseren Planeten nicht zu über­for­dern und unseren Kindern und Enkelkindern eine lebens­werte Umwelt über­las­sen zu können. Bessere Wärmeeinsparmaßnahmen, Förderung rege­ne­ra­ti­ver Energien, weniger Automobilverkehr und so weiter. Dazu gehört auch Verzicht: der Westen hat jahre­lang sehr gut auf Kosten der Natur gelebt. „Verspäteter Aprilscherz: Übergewicht als „Schlüsselfaktor” gegen den Klimawandel“ weiter­le­sen

Das Genmais-Verbot ist richtig, der Weg zum Verbot nicht

CSU-Bundesagrarministerin Ilse Aigner, die in der Öffentlichkeit gänz­lich unbe­kannt ist, hat aus partei­tak­ti­schen Gründen heraus eine in der Sache rich­tige Entscheidung getrof­fen und den Anbau von Genmais verbo­ten. Da die CSU befürch­tet, bei den Europawahlen an der 5-Prozent-Hürde zu schei­tern, ergrei­fen die Christsozialen jeden Strohhalm, der sich ihnen bietet. Obwohl der jetzige CSU-Ministerpräsident Bayerns Horst Seehofer in der Vergangenheit nicht gerade als Gentechnik-Gegner bekannt war, bezieht er jetzt gemein­sam mit Markus Söder urgrüne Positionen, um die CSU-Stammwähler nicht zu enttäu­schen. „Das Genmais-Verbot ist richtig, der Weg zum Verbot nicht“ weiter­le­sen