Sieben Thesen zur Zukunft der Zeitung

Die Print-Tageszeitung umgibt ein mysti­sches Leuchten, eine Aura der Erhabenheit und der Richtigkeit. Was schwarz auf weiß in der Tageszeitung steht, ist erst einmal richtig. Und wenn es falsch ist, dann ist es nicht wirk­lich falsch. Sondern eher eine Ungenauigkeit. Der Untergang von „Frankfurter Rundschau” und der „Finacial Times Deutschland” weiter­lesen

Twitter und die Hauptstadtpresse

FRAGE: Herr Dr. Steegmans, muss ich mir in Zukunft einen Twitter-Account zulegen, um über rele­vante Termine der Bundeskanzlerin infor­miert zu werden? Ich beziehe mich konkret auf die Ankündigung des Regierungssprechers, dass die Bundeskanzlerin in die USA reist. SRS DR. STEEGMANS: Im Informationsgeschäft wissen Sie: Viel hilft viel. Ich glaube nicht, dass wir weiter­lesen

Kurz verlinkt: Niggemeier: Gratiskultur Print

Stefan Niggemeier stellt die Debatte mal wieder vom Kopf auf die Füße: Anders gesagt: Jeden Tag lesen neun Millionen Menschen die „Bild”-Zeitung, ohne dafür zu bezahlen, Tendenz seit Jahren stei­gend. Ihre Zahl ist dreimal so hoch wie die derje­nigen, die brav für das Blatt zahlen. Man muss diese Leute nicht weiter­lesen

Das iPad von Apple-Messias Steve Jobs soll die Rettung der „Qualitätsmedien” sein, nachdem diese den Medienwandel jahrelang weitgehend verschlafen haben und erstaunt feststellen mussten, dass sich die Welt nicht um sie dreht?

Dazu kann ich nur sagen: Ihr Zeuge, Euer Ehren. Weitermachen.