Platzecks Erschöpfung

Die Diskussion um Platzeck und andere, die aus gesund­heit­li­chen Gründen, aus fami­liä­ren Gründen oder einfach aus Erschöpfung ihre Ämter zur Verfügung stellen, ist wichtig. Was auch erwähnt werden sollte, ist, dass der mediale Hetztrieb und der tägli­che Pranger gegen Menschen, die sich enga­gie­ren, mitt­ler­weile bis auf die Ebene des kommu­na­len ehren­amt­li­chen Engagements durch­ge­schla­gen ist. Bei aller auch berech­tig­ten Kritik am poli­ti­schen Personal: Wer DemokratInnen dauer­haft als Fußabtreter benutzt, wird irgend­wann von denen bestimmt werden, die die Demokratie mit Füßen treten.

Klaus Ness über Dieter Dombrowski: „Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche!”

Der bran­den­bur­gi­sche CDU-Generalsekretär Dieter Dombrowski ist bei der Vereidigung von Matthias Platzeck in DDR-Häftlingskleidung durchs Bild marschiert, und erklärte mit marki­gen Worten: „Bei so viel Unaufrichtigkeit und Machtgier der wieder­ver­ei­nig­ten Linken ist es mir eine Ehre, die Kleidung der DDR-Bürger zu tragen, die sich nicht gefügt haben.” Warum die Aktion komplet­ter Unfug ist, erklärt der Generalsekretär der SPD Brandenburg, Klaus Ness:

Während der gest­ri­gen Landtagssitzung erregte der bran­den­bur­gi­sche CDU-Generalsekretär Dieter Dombrowski mit einer spek­ta­ku­lä­ren Aktion gegen die Regierungsbeteiligung der Linken bundes­wei­tes Aufsehen. Diese Aktion war Ausdruck eines hohen mora­li­schen Rigorismus, der zu akzep­tie­ren ist, wenn er von Personen kommt, die eine konse­quente poli­ti­sche Haltung haben. Genau das ist aber Dieter Dombrowski nicht. „Klaus Ness über Dieter Dombrowski: „Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche!”“ weiter­le­sen