Schröder gegen Lafontaine

Die ARD-Sendung „Duell: Schröder gegen Lafontaine“ war sehr aufschlussreich. Meine Einschätzung, dass Lafontaine in unverantwortlicher Art und Weise die Partei im Stich gelassen hat, nur wegen des eigenen Egos, hat sich nachhaltig gefestigt.

Eine kleine Anmerkung noch zum „taz“-Artikel zu ebendieser Sendung. Da steht ein Satz: „Für die von der SPD verbreitete Version, dass Lafontaine unbeherrscht und im bloßen Affekt alles hingeworfen habe, spricht nicht viel.“ Und ein paar Sätze weiter steht noch ein anderer Satz: „Lafontaines Rücktritt am 11. März war eine spontane, einsame Entscheidung.“ Möchte mir jemand erklären, wie man es als Journalist schafft, sich in einem Artikel von gut 3500 Zeichen fundamental selbst zu widersprechen?

Das in diesem Artikel eingangs geschilderte Szenario ist natürlich trotzdem klasse.