Kubicki und die arme FDP

Tja. Der Kubicki aus Schleswig-Holstein bemän­gelt im „Spiegel”, dass sich die FDP-Führung abschot­tet und gegen Kritik immun ist. Er verpackt dies in markige Worte und gebraucht einen DDR-Vergleich. Und was passiert? Niemand aus der FDP-Spitze wider­legt ihn inhalt­lich, sondern es wird nur sein DDR-Vergleich atta­ckiert.

Und mit dieser Reaktion zeigen die FDP-Vorturner, dass jegli­che Einlassung Kubickis absolut berech­tigt ist. Wäre die Situation nicht so drama­tisch, wie sie ist, dann würden Westerwelle und Co. gar nicht reagie­ren.

Wenn die FDP so weiter­macht, dann hat sie irgend­wann nur noch eine Chance: sie muss klar natio­nal­li­be­ral werden, nach dem Vorbild der FPÖ in Österreich.

Wir bezahlen das aber nicht!

Schwerer Fall von NIMBY entdeckt:

FDP-Landtagsfraktionschef Wolfgang Kubicki rechnet mit Mindereinnahmen von 70 Millionen Euro, die ausge­gli­chen werden müssten. „Wir sind nicht grund­sätz­lich gegen Steuerentlastungen. Aber wir können und wollen sie nicht aus dem Landeshaushalt bezah­len”, sagte er der Zeitung. „Deshalb verlan­gen wir eine Kompensation vom Bund.”