Posts Tagged ‘ Kommunismus ’

Hamburger Linkspartei: pragmatisch?

18. Februar 2011
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Spannend: quasi überall liest man, die Hamburger Linkspartei sei ach so bürgerlich und hebe sich von den anderen Landesverbänden so positiv ab. Und dann dieser Bericht im „Report Mainz” mit dem Verweis auf die Vorsitzende der Hamburger Linkspartei-Jugend, die den Kommunismus als Ziel propagiert und das Parlament „auch als Bühne für den Klassenkampf” nutzen will. Wirklich sehr skurril. Eine Chaostruppe, offensichtlich. Sehr vernünftig, dass Olaf Scholz Rot-Rot ausgeschlossen hat.

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Forderungen der Vorsitzenden

23. Januar 2011
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Anbei die Debatte im Deutschen Bundestag (via „Lafontaines Linke”) über die Forderungen der Vorsitzenden der Linkspartei Gesine Lötzsch, „Wege zum Kommunismus” auszuprobieren: Besonders sehens– und hörenswert ist der Redebeitrag des Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages Wolfgang Thierse. Peinlich sind die Einlassungen Ulrich Maurers, der glaubt, Kommunismus mit dem Urchristentum gleichsetzen zu können. Maurer war einmal Vorsitzender der SPD Baden-Württemberg. Es scheint ihm nichts mehr zu bedeuten.

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FDP: Kapitalismus als Ziel

17. Januar 2011
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Im Mittelerdeblog macht sich Benjamin Bark Gedanken zur Kapitalismus-Debatte bei der FDP: „Klartext bei der FDP: Mitten in der Vorsitzendendebatte bekennt sich Generalsekretär Christian Lindner zum Kapitalismus. Auf dem Menschenfeind-Kongress “Dreikönigstrreffen” hat er einen Text platziert – darin fehlt jedes kritische Wort über die Verbrechen, die im Namen der Ideologie begangen wurden.” Noch nicht ganz sicher ist, ob Benjamin seine Thesen in der nächsten Sendung bei Anne Will vertreten wird.

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So war „Anne Will”

16. Januar 2011
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Das Thema: „Wirtschaftsboom und Jobwunder – wer träumt da noch vom Kommunismus?” Die Gäste in der professionellen ROTSTEHTUNSGUT–Kurzanalyse: Oskar Lafontaine: Definierte Kommunismus schlicht als „Gemeinschaftseigentum” (was Quatsch ist, da Kommunismus ein Herrschaftssystem ist) und beschmutzte das Erbe der Sozialdemokratie, die ihre Wurzeln u.a. eben auch im Liberalismus hat. Ergo: ein ehemaliger SPD-Vorsitzender, der pro Kommunismus spricht — peinlich.

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So ist es

12. Januar 2011
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In der „Frankfurter Rundschau” wird mit Gesine Lötzsch abgerechnet: Gesine Lötzsch war er offenbar zu kurz. Sie strich die Kritik am bolschewistischen Terror, schrieb mit keinem Wort über seine Opfer, stattdessen erging sie sich in Reflexionen über Wege zum Kommunismus, von denen Brie wiederum kein Wort geschrieben hatte. Brie weiß, dass Wege in den Kommunismus überall hinführen, aber nie und nimmer in einen demokratischen Sozialismus. Lötzsch weiß es offensichtlich nicht. Der beste Text zur Debatte. Es ist wohl in der Tat so: entweder, die Linkspartei besorgt sich eine neue ordentliche Führung — oder es kommt zur Spaltung, wie Björn Böhning es ganz richtig feststellt.

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