Kurzhinweis: IPG: „Warum fossile Brennstoffe für die armen Länder unverzichtbar sind“

Noch ein rascher Kurzhinweis auf einen Artikel in der Zeitschrift „Internationale Politik und Gesellschaft“, hg. v. der FES, der sich aus einem anderen Blickwinkel der Thematik „Energie“ und „Klimaerwärmung“ (PDF) nähert:

Das Bevölkerungswachstum stellt ein viel ernsteres Problem dar als die Klimaerwärmung. Maßnahmen zur Eindämmung des Bevölkerungsanstiegs müssen höchste Priorität eingeräumt werden, weil sonst Hungersnöte, Epidemien und Bürgerkriege große Regionen der Erde in Verelendung stürzen werden. Mit wachsendem Wohlstand sinkt die Geburtenrate automatisch. Dazu bedarf es aber bezahlbarer Energie wie Kohle, Erdöl, Erdgas und Uran. Diese Primärenergieträger sind so lange unverzichtbar wie es Länder mit einem Bruttoinlandsprodukt von weniger als 1000 Euro pro Kopf und pro Jahr gibt.

Ich lese ihn gerade und kann ihn deshalb noch nicht kommentieren. Er scheint aber nicht schlecht zu sein.

Gerd Ganteför: Bevölkerungswachstum und Klimawandel: Warum fossile Brennstoffe für die armen Länder unverzichtbar sind. In: Internationale Politik und Gesellschaft. Heft 1. Berlin 2011. S. 114-133. (PDF)