Kindergarten

Nein, das ist keine böse Satire meiner­seits:

In einem offenen und konstruk­ti­ven Meinungsaustausch wurden Motive und Wirkung öffent­li­cher Diskussionsbeiträge erör­tert. Dabei wurde deut­lich, dass die von Raju Sharma gegen­über von Klaus Ernst gewählte Formulierung als verlet­zend empfun­den wurde. Raju Sharma bedau­ert dies. Werner Dreibus nimmt seine Rücktrittsaufforderung gegen Raju Sharma zurück. Sahra Wagenknecht hatte den Rücktritt von Raju Sharma nicht gefor­dert.

Die Linkspartei meint diesen Kindergarten völlig ernst. Sehr hübsche Presseschau in „Lafontaines Linke”.

Also lautet der Beschluss, dass „Die Linke” still sein muss.

Kindergartenpflicht: Die Zeit ist reif

Heute Abend habe ich mich mit einigen Bekannten unter­hal­ten. Typ: konser­va­tiv, gutbür­ger­lich, Kleinstadt.

Und was erklärt der Konservativste am Tisch? (Ein rich­ti­ger Konservativer, kein Wischi-Waschi-Konservativer wie Mappus oder die anderen JU-Spaßvögel.)

Er erklärt, er fände Kindergartenpflicht für alle richtig. Und das Kindergeld solle man verwen­den, um Kindergärten und Kitas kosten­los zu gestal­ten.

Ich war baff.

Nachdem man der Linken jahre­lang vorge­wor­fen hat, die Familie, die Keimzelle des Bürgertums, durch Kindergärten und Kitas zerstö­ren zu wollen. Erklärt mir nun ein Konservativer, er sei für Kindergartenpflicht. Und will in Strukturen inves­tie­ren.

Und es kommt noch besser: alle Anwesenden stimm­ten dem Vorschlag zu. Niemand wider­sprach. Die CSU wurde für ihre „Herdprämie” gar verlacht.

Das zeigt: die Zeit ist reif. Die SPD muss sich Kita- und Kindergartenpflicht jetzt auf die Fahnen schrei­ben. Damit kann sie die Meinungsführerschaft in diesem Bereich endlich wieder zurück­ge­win­nen. Dann werden die echten Konservativen sich der SPD zuwen­den und die entkernte CDU igno­rie­ren.

Hochachtung für Heinz Buschkowsky

Heinz Buschkowsky, der SPD-Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln (190.000 Einwohner) hat sich erneut zu Wort gemel­det:

Auch Heinz Buschkowsky, der Bezirksbürgermeister des Berliner Stadtteils Neukölln, kriti­sierte das Betreuungsgeld. Es sei „Rückschrittspolitik, weil dies die Unterschicht konser­viert“. „Hochachtung für Heinz Buschkowsky“ weiter­le­sen