Ein Bericht in „DerWesten” brachte mich auf eine Idee: warum keine Jugendquote in der SPD installieren, bspw. von 30 Prozent, nach dem Vorbild der Geschlechterquote? Die Erkenntnis, dass es der SPD am „Mittelbau” fehlt, also den Leuten zwischen 40–60, ist nun leider keine neue; der ehemalige Generalsekretär Hubertus Heil nannte das einmal die „Helmut-Schmidt-Lücke”: es fehlen also quasi die Leute, die unter Helmut Schmidt als Jugendliche nicht in die SPD eingetreten sind. Könnte eine Jugendquote die SPD neu beleben und verhindern, dass die Alten die Macht übernehmen? Die AG 60 plus ist mittlerweile die größte Arbeitsgemeinschaft in der SPD — wie soll die SPD attraktiv für junge Leute sein, wenn die meisten Posten von honorigen Alten ausgefüllt werden? In Baden-Württemberg haben wir mit Nils Schmid einen jungen Vorsitzenden —...


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