Posts Tagged ‘ Journalismus ’

ARD-Chefin Monika Piel im Interview: „Google ist ‚natürlich’ eine Bedrohung für die ARD

3. Januar 2011
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Das Interview mit der neuen ARD-Vorsitzenden Monika Piel im „Tagesspiegel” ist eine einzige Katastrophe. Auf jeden Knaller folgt noch einer, man weiß nicht, was schlimmer ist. Einige Auszüge kommentiert: Diese Entwicklung führt doch aber zu bedeutend mehr Zentralismus in der ARD, oder? Ja. Das ist ein Stück mehr Zentralismus, der aber wirtschaftlich sehr viel Sinn macht. Zentralismus macht selten Sinn. Gerade die föderale ARD sollte sich hüten vor vermeintlichen Effizienzsteigerungen qua Zentralisierung. Diese Prüfung der Online-Präsenz durch die Rundfunkräte, der sogenannte Dreistufentest, gilt als bürokratisches Monstrum. Ist er überhaupt praxistauglich? Der Dreistufentest ist natürlich ein Bremsklotz. Wir mussten in der ARD viel Geld für Gutachten ausgeben, um die marktwirtschaftlichen Auswirkungen unserer Internetangebote zu überprüfen. Ich bin über die Beschränkung im Netz aber gar nicht in allen Punkten unglücklich. Es darf nicht...

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Merkels „Schonvermögen”

17. Februar 2010
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Aus der „ZEIT”: Die SPD habe die in der Grundidee richtigen Hartz-IV-Regeln selbst eingeführt, sei aber über viele Jahre nicht bereit gewesen, „das, was fehlerhaft war, zu bereinigen und zu verändern”, sagte Merkel mit Blick auf das Schonvermögen, das nicht SPD und Grüne, sondern erst Schwarz-Gelb erhöht hätten. Die SPD hatte das von Anfang an geplant. Die CDU und Merkel haben es jedoch erst im Vermittlungsausschuss blockiert (die Hartz-Gesetze waren Bundesrat-zustimmungspflichtig), und dann ebenfalls in der Großen Koalition. Heute wollen Merkel und CDU davon nichts mehr wissen. Und die SPD schaut zu und sagt nichts. Unglaublich. Es ist auch ein Versagen der Medien, derartige Unwahrheiten nicht beim Namen zu nennen. „Qualitätsjournalismus” eben.

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Leistungsschutzrecht für Verlage? Zu den Vorschlägen der SPD-Medienkommission.

22. Oktober 2009
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Leistungsschutzrecht für Verlage? Zu den Vorschlägen der SPD-Medienkommission.

Schwarz-Gelb scheint das ominöse „Leistungsschutzrecht für Verlage” tatsächlich einführen zu wollen. Was damit genau gemeint ist, ist mir nicht so wirklich klar. Sollen Verlage in die Lage versetzt werden, Geld von Google und anderen Suchmaschinenbetreibern zu erpressen? Bedeutet dieses Leistungsschutzrecht, dass Zitate im Internet quasi unmöglich werden? Leider gibt es zu diesem Thema anscheinend keine neutralen Abhandlungen, nur Polemiken dafür oder dagegen. (Für Hinweise auf neutrale Abhandlungen bin ich dankbar. Eine Dissertation pro Leistungsschutzrecht ist leider noch nicht fertig.)

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Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

19. Oktober 2009
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Günter Wallraff war ein Jahr als Schwarzer in Deutschland unterwegs. Die Reaktionen sind erschreckend. Eine ausgezeichnete Ergänzung zu „Kurzschluss zwischen Kleinhirn und Zunge”.

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