Kurzinfo: „Call-a-Rep”

Gerade per E-Mail bekom­men:

Call-a-Rep ist eine App für iPhone zur direk­ten Kommunikation mitun­se­ren poli­ti­schen Vertretern. Lokale und regio­nale Probleme oderAnliegen gehören zur Stellenbeschreibung der Mitglieder des DeutschenBundestags. Call-a-Rep ist die Möglichkeit, um Stammtische und Parteiveranstaltungen herum, per GPS oder Stichwort gezielt zu der oder dem Abgeordneten zu gelan­gen, der einem Fragen beant­wor­ten oder ein Problem weiter­tra­gen. Call-a-Rep sucht die Informationen zu den Mitgliedern des Deutschen Bundestages aus öffent­lich zugäng­li­chen Quellen auto­ma­ti­siert und tages­ak­tu­ell zusam­men und stellt sie auf dem iPhone einheit­lich dar. Damit sollen die viel­fäl­ti­gen SocialMedia-Angebote durch eine direkte und indi­vi­du­elle Möglichkeit ergänzt werden.

Die Presseinformation finden Sie unter:
http://callarep.files.wordpress.com/2011/11/car_release-pressinfo.pdf

Die App bei iTunes: http://itunes.apple.com/de/app/callarep/id475212054

Die kosten­lose Version mit Werbung:
http://itunes.apple.com/de/app/callarep-free/id475496219

Das Studentenprojekt ist unab­hän­gig von der PR-Abteilung desParlaments, der Regierung oder anderer Stellen entwi­ckelt worden. Calla Rep wurde von Julian Asamer (Informatik, TU München) nach einer Ideevon Falko Blumenthal (Politikwissenschaft, Hochschule für PolitikMünchen) entwi­ckelt. Design und User Interface stammt von MichelleKrack (Krack! Graphic Design Luxemburg).

Da ich kein iPhone habe, will es viel­leicht jemand von den geschätz­ten LeserInnen testen?

Klatsche für Silvana Koch-Mehrin von der EU-Kommission

23. Februar 2010: Silvana Koch-Mehrin stellt eine Anfrage an die EU-Kommission. Inhalt: Populismus gegen die ARD-iPhone-App. „Klatsche für Silvana Koch-Mehrin von der EU-Kommission“ weiter­le­sen

Emanzipation durch freie Software

Vor einiger Zeit veröf­fent­lichte die Free Software Foundation ihren jähr­li­chen Spendenaufruf und umriss die Herausforderung für freie Software in den nächs­ten Jahren. Vor allem der Bereich der mobilen Geräte bedroht die Open-Source-Philosophie:

Bei Freier Soft­ware geht es nicht um Soft­ware im eigent­li­chen Sinn — Es geht um die Befreiung der Benutzer durch Software. […] In einem kurzen Artikel habe ich Anfang des Jahres darauf hinge­wie­sen, dass es mit­tler­weile Mil­liar­den Mobil­tele­fone gibt und dass die Rechen­leis­tung dieser Tele­fone immer größer wird. Sie stellen den abgeschlossen­sten, pro­pri­etärsten und unfreis­ten tech­nol­o­gis­chen Bere­ich dar, der stark genutzt wird. Für die Kon­trolle der Benutzer über die Tech­nolo­gie sieht es düster aus.

Auf Telefonen konnte man früher keine Software instal­lie­ren. Mit Telefonen konnte man tele­fo­nie­ren und SMS schrei­ben. Eine Revolution war das iPhone: Damit konnte man plötz­lich komfor­ta­bel auch im Internet surfen, Musik hören, E-Mails checken — und einige Monate nach dem Verkaufsstart feierte Apple die Freigabe von Entwicklertools (SDK), mit denen jetzt Entwickler eigene Anwendungen für das iPhone entwi­ckeln konnten: Richtige Programme! Wie auf einem Computer! — Die Nachricht wirkte wie eine Befreiung und eine neue Welt stand offen. Innerhalb kürzes­ter Zeit entwi­ckelte sich eine leben­dige Szene rund um das iPhone. „Emanzipation durch freie Software“ weiter­le­sen