Posts Tagged ‘ Das Internet ’

Videos: Collaboratory-Abend „Urheberrecht für die Informationsgesellschaft”

6. Januar 2011
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„Collaboratory” hat einen Informationsabend zum Thema veranstaltet, welche „Eigenschaften ein Regelungssystem für immaterielle Güter, also ein Urheberrecht für die Informationsordnung des 21. Jahrhunderts, haben muss”. Hier sind die Videos: Fred von Lohmann, ehemals „Senior Staff Attorney” EFF, heute bei Google: Fragen und Antworten: Niva Elkin-Koren, Expertin für „Law and Technology”, „Cyberlaw”, „Copyright Law”, „Intellectual Property”: Eckhard Höffner, Autor „Geschichte und Wesen des Urheberrechts”: Hintergrund zu „Collaboratory”: Das Collaboratory bringt Internet-Experten aus allen gesellschaftlichen Bereichen zusammen, die die Veränderungen der digitalen Welt analysieren und Nutzen formulieren können, den die Gesellschaft aus diesen Entwicklungen ziehen kann. Es soll einen Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs in Deutschland leisten und dabei zu aktuellen Diskussionen beitragen, z.B. zu Verfassungsbeschwerden, Petitionen oder zur Arbeit der Enquête-Kommission „Internet & Digitale Gesellschaft“ des Bundestages. Durch das Collaboratory können...

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Kurz verlinkt: Niggemeier: Gratiskultur Print

3. Januar 2011
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Stefan Niggemeier stellt die Debatte mal wieder vom Kopf auf die Füße: Anders gesagt: Jeden Tag lesen neun Millionen Menschen die „Bild”-Zeitung, ohne dafür zu bezahlen, Tendenz seit Jahren steigend. Ihre Zahl ist dreimal so hoch wie die derjenigen, die brav für das Blatt zahlen. Man muss diese Leute nicht gleich Raubkopierer nennen, um festzustellen: In der Printwelt hat sich eine gewaltige Kostenloskultur entwickelt. Massen von Menschen glauben, für Zeitungen nicht zahlen zu müssen, und nutzen sie skrupellos Tag für Tag umsonst — ohne sich zu fragen, wovon der Bauer denn leben soll, wenn der Supermarkt seine Butter verschenkt. Unbedingter Lesetipp.

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Verlegerforderung Leistungsschutzrecht: Ja, habt ihr denn überhaupt keinen Stolz?

29. Dezember 2010
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Mario Sixtus hat einen Brief an Springer, Holtzbrinck, Burda & Co. geschrieben, bei De:bug und CARTA veröffentlicht — und jetzt steht er auch hier: Liebe Verleger, das tut jetzt vielleicht ein wenig weh, aber einer muss es mal deutlich sagen: Euch hat niemand gerufen! Niemand hat gesagt: „Mein Internet ist so leer, kann da nicht mal jemand Zeitungstexte oder so was reinkippen?“ Ihr seid freiwillig gekommen, und ihr habt eure Verlagstexte freiwillig ins Web gestellt. Zu Hauf. Und kostenlos. Ihr nehmt keinen Eintritt für die Besichtigung eurer Hyperlink-freien Wörterwüsten, weil ihr genau wisst, dass niemand dafür Geld ausgeben würde. Ihr habt seriöse und unseriöse SEO-Fritzen mit Geld beworfen, damit Google eure Seiten besonders lieb hat. Ihr seid ohne Einladung auf diese Party gekommen. Das ist okay, ihr könnt gerne ein...

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WikiLeaks in Deutschland

27. Dezember 2010
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Erfreulich für die deutsche Netz-„Community”: 25% der WikiLeaks-Spiegel stehen in Deutschland: Country Count % Germany 354 25 United States 285 20 France 195 14 Netherlands 119 8 United Kingdom 67 5 Sweden 52 4 Canada 40 3 Spain 33 2 Switzerland 27 2 N/A 21 1 Other countries 233 16 Erster Platz! ;-)

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Internetministerium: her damit!

2. Dezember 2010
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Ab und zu lohnt es sich, „Spiegel Online” zu lesen: „Aigner, De Maizière, Brüderle und Leutheusser-Schnarrenberger: Gleich vier Bundesminister bemühen sich um Profil in Sachen Internetpolitik.” Was das primär zeigt, ist: Internet ist ein klassisches Querschnittsthema und betrifft alle Ressorts bzw. alle wollen was vom Kuchen haben. Und das heißt: das geht nicht. Das heißt: wir brauchen ein Internetministerium auf Bundesebene.

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