Staatsratsvorsitzender Seehofer

Der Genosse Staatsratsvorsitzende Seehofer erklärt: „Ein Minister stürzt nur, wenn die Partei es will, und die Partei will nicht.” Und ergänzt: „Das war nicht soli­da­risch. Zum Selbstverständnis der Union sollte gehören, dass man den eigenen Leuten beisteht, ihnen nicht öffent­lich in den Rücken fällt.”

Die graue Masse

Bei „netzpolitik.org” ist ein Artikel erschienen, der die „Wir wollen Guttenberg zurück”-Gruppe bei Facebook zum Thema hat. Auch dort laufen die selt­samsten Kommentare auf. Unser Gastautor @haekel­schwein hat indessen einen wirk­lich bemer­kens­werten Kommentar verfasst, der hier noch­mals publi­ziert werden soll: Es bringt nichts, sich über unpo­li­ti­sche Menschen mit einfa­cherer Bildung weiter­lesen

Bundeswehrreform nicht verschleppen

Guttenberg ist zurück­ge­treten. Das begrüße ich ausdrück­lich. Denn Guttenberg ist ein Blender, der die Bundeswehr und die Politik beschä­digt hätte. Aber das bedeutet auch: das Amt des Bundesministers der Verteidigung ist vakant. Und das hingegen ist ein großes Problem. Denn die anste­hende Bundeswehrreform hat histo­ri­sche Dimensionen und wird histo­ri­sche Folgen weiter­lesen

„Wir wollen Guttenberg zurück”

Guttenberg scheint weite Teile der Bevölkerung in einen Zustand der kollek­tiven Massenpsychose versetzt zu haben. Anders kann ich mir nicht erklären, dass die Facebook-Seite „Wir wollen Guttenberg zurück” inner­halb weniger Stunden bereits knapp 100.000 Fans hat. Diese Fans sind aber nicht einfach nur da, sondern sie produ­zieren die lustigsten Sätze, weiter­lesen

#guttbye

Laut „Bild” tritt Guttenberg heute zurück. Endlich. Besser spät als nie. Nun ist die Frage: wer wird sein Nachfolger? Die „FAZ” speku­liert bereits. Wir machen einfach mit. Unionfraktionschef Kauder? Verkehrsminister Ramsauer? Bayern-Söder? Komplette Kabinettsumbildung? Oder ein komplett Unbekannter? Vielleicht eine Frau? Nachtrag, 12 Uhr: Was für eine Rede. Arrogant bis zum Schluss. weiter­lesen

„Das habe ich nicht gesagt”

Grandios, wie es die Spitzenkandidatin der CDU Rheinland-Pfalz Julia Klöckner schafft, sich in einem einzigen Interview komplett zu demon­tieren: taz: Angela Merkel hält Schwarz-Grün im Bund für ein „Hirngespinst”, in Hamburg ist es gerade geschei­tert. Warum soll es in Mainz klappen? Das habe ich nicht gesagt. taz: Sie glauben also weiter­lesen