Bessere Kommunikation und ihre Konsequenzen

Einer der großen Vorsätze der SPD, der vom aktu­el­len Parteitag in Dresden als Signal ausgeht, ist neben einer höheren inner­par­tei­li­chen Demokratie auch an sich eine bessere Kommunikation. Dies betrifft das Verhältnis der SPD nach innen, wie nach außen zu nahe stehen­den gesell­schaft­li­chen Gruppen, wie Gewerkschaften, Sozialverbänden, etc.

Dabei schwingt der Gedanke mit, dass umstrit­tene Aspekte sozi­al­de­mo­kra­ti­scher Regierungspolitik viel breiter akzep­tiert worden wären, wenn man sie nur richtig Kommuniziert hätte. Dieser Gedanke ist durch­aus richtig: Die Regierungspolitik wäre wahr­schein­lich breiter akzep­tiert. Nur wäre sie auch in der Sache nicht die gleiche geblie­ben. „Bessere Kommunikation und ihre Konsequenzen“ weiter­le­sen

Piraten-Lernprozess: Partei werden ist nicht schwer, Partei sein hingegen sehr

Bei Spreeblick toben gerade Diskussionen zur Piratenpartei, die bei einer aktu­el­len Twitter-Umfrage CSU-ähnli­che 57% erreicht. Konrad, ein mutmaß­li­ches Piratenpartei-Mitglied, stellt in den Kommentaren die entschei­dende Frage:

Mein letzter Punkt. Es wird uns oft vorge­hal­ten, dass unser Programm etwas mager ist und wir doch bitte Stellung zu anderen Themen bezie­hen sollen. „Piraten-Lernprozess: Partei werden ist nicht schwer, Partei sein hinge­gen sehr“ weiter­le­sen

BuKo 2009: Zwischen Vision und Wirklichkeit

Auf dem dies­jäh­ri­gen Bundeskongress der Jusos wurde — einge­lei­tet von Karsten D. Voigt — über die Linkswende der Jusos disku­tiert. Jenes Ereignis, vor gut 40 Jahren, an dem die Jusos ihren poli­ti­schen Kurs nach links korri­giert haben. Vor dem Hintergrund dieser Diskussion bleibt zu fragen ob die Jusos denn nun ein Verband sind, der Visionen oder konkrete Politik formu­liert.

In einer sehr guten Rede hat es sich der frühere Juso-Bundesvorsitzende Karsten D. Voigt an einer Stelle jedoch etwas einfach gemacht. So formu­lierte er, dass Parteien ja täglich mit Kompromissen beschäf­tigt seien und ihre Jugendorganisationen deswe­gen die Ziele formu­lie­ren müssen. Und auch wenn diese Aussage manches Richtige enthält, so ist sie vor allem eines: bevor­mun­dend. „BuKo 2009: Zwischen Vision und Wirklichkeit“ weiter­le­sen

Warum wir eine Wahlpflicht brauchen

Beim Debattierclub Stuttgart haben wir letzte Woche über die Einführung einer Wahlpflicht in Deutschland debat­tiert. Aus meiner Sicht hat die Einführung einer Wahlpflicht viele Vorzüge, auch wenn sie in einer frei­heit­li­chen Demokratie anachro­nisch erscheint. „Warum wir eine Wahlpflicht brau­chen“ weiter­le­sen