Wo bleibt der Stolz auf 11 Jahre SPD-Regierung?

Helmut Schmidt, der große alte Mann der SPD, genießt heute die aller­höchste Achtung von allen Seiten. Ein Bild mit „Schmidt und Schmid” bedeu­tet der SPD Baden-Württemberg so viel, dass es als eigener Artikel auf die Webseite gestellt wird. Und bei den diver­sen Debatten im Willy-Brandt-Haus, zuletzt zur Afghanistan-Frage, ist Helmut Schmidt gerne gese­he­ner Gast und Berater. Recht so! Helmut Schmidt hat auch heute noch viel zu sagen und über­zeugt mit klaren Analysen. „Wo bleibt der Stolz auf 11 Jahre SPD-Regierung?“ weiter­le­sen

Alles Gute, lieber Gerd!

Brioni, Genosse der Bosse, Agenda 2010, Gazprom, Basta, „Ich will hier rein” — nur einige der Stichworte, die zu Gerhard Schröder auf Anhieb einfal­len.

Heute ist der Altkanzler und ehema­lige SPD-Vorsitzende 66 Jahre alt gewor­den.

Gerhard Schröder hat für die SPD zwei hervor­ra­gende Wahlsiege auf Bundesebene errun­gen: 1998, endlich, die Abwahl Helmut Kohls. Und 2002 die verdiente Bestätigung von Rot-Grün. Schröder hat es seiner Partei niemals leicht gemacht. „Erst das Land, dann die Partei.” „Alles Gute, lieber Gerd!“ weiter­le­sen

„Wo ist Merkel?”

Das fragte sich Marcel Güsgen heute abend in der tägli­chen Glosse Auf ein Wort auf NDR Info.

Auf den Tisch hauen, Machtworte spre­chen, zur Chefsache machen, all dies gehörte zu Schröders Repertoire, was ihn auch spontan ins Abseits führte. Von gover­nance by basta spre­chen inzwi­schen die Fachleute, im Unterschied zu Merkels moder­ne­rem Stil gover­nance by phlegma: Bloß nicht bewegen, erstmal abwar­ten, woher der Wind weht, das ist das Grundprinzip dieser Führungsmethode, die auch als Wanderdünenstil bekannt ist. Was Merkel nicht gerecht wird: die Wanderdüne bewegt sich immer­hin noch, ein ganz kleines biss­chen, und bezieht damit eine Position, die geortet werden kann.

Den ganzen Beitrag könnt ihr hier nach­hö­ren.

Nur die SPD garantiert den Atomausstieg

Vor über zehn Jahren verschwand der Mehltau von der Bonner Republik – die SPD und die Grünen über­nah­men unter Bundeskanzler Gerhard Schröder die Regierungsgeschäfte von einer ausge­zehr­ten Koalition, die weder die von Helmut Kohl so genannte geistig-mora­li­sche Wende durch­ge­führt, noch die Weichen für eine zukunfts­fä­hige Gesellschaft gelegt haben. „Nur die SPD garan­tiert den Atomausstieg“ weiter­le­sen

Die Zukunft der Sozialdemokratie

20,8 % für die SPD.

Die Europawahl zeigt deut­lich, dass der Abwärtstrend der deut­schen Sozialdemokratie nicht gestoppt werden konnte. Seit zehn Jahren quält sich die SPD von einer Wahl zur nächs­ten. Im bundes­wei­ten Trend verliert sie, trotz einiger regio­na­ler Abweichungen, konstant an Zustimmung in der Bevölkerung.

Seit Ausbruch der Finanzkrise fährt die Große Koalition einen sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Kurs. Ur-sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Ideen wie die Regulierung der (Finanz-)Märkte, der Mindestlohn oder Interventionismus und Keynesianismus in der Wirtschaftspolitik gewin­nen stark an Zustimmung.

Wie passen diese beiden Befunde zusam­men? Die Politik der Großen Koalition unter Angela Merkel wird zuneh­mend sozi­al­de­mo­kra­ti­scher, gleich­zei­tig verliert die Partei, die eigent­lich für diese Politik stehen müsste, massiv an Zustimmung. Der Versuch einer Analyse soll hier unter­nom­men werden. „Die Zukunft der Sozialdemokratie“ weiter­le­sen