Iran: Ein gefährlicher Deal

Graffiti in Jerusalem

Folgt man dem einhel­ligen Echo aus Medien, Politik und inter­na­tio­nalen Gremien, so ist der Erfolg der Verhandlungsführer in Wien aus den Verhandlungen mit Iran zu dessen Atomprogramm gar nicht hoch genug einzu­schätzen – von links bis rechts wird heraus­ge­stellt, das Ergebnis sei ein unschätz­barer Beitrag dazu, den Nahen Osten nach­haltig weiter­lesen

Die erste große Niederlage der EU?

Die Ost-Erweiterung der EU ist ein zentrales Element, um dauer­haften Frieden in Osteuropa sicher­zu­stellen. Die Beitrittsperspektive ist für ehema­ligen Sowjetstaaten und auch die block­freien Staaten ein alles über­ra­gendes Motiv, ihre Strukturen zu moder­ni­sieren und alten Zwist beizu­legen. Zumindest war das bisher so. Denn wenn der EU-Beitritt Serbiens (voerst) an der weiter­lesen

Russland, Mittelosteuropa und Deutschland — Wege zu einer europäischen Friedensordnung

Der nach­fol­gende Text zu dem noch unge­klärten Verhältnis zwischen Europa, Russland und Deutschland von Karsten D. Voigt basiert auf einer ersten Version aus dem Mai, die eben­falls auf „Rot steht uns gut” veröf­fent­licht wurde. Voigt ist Mitglied der Kommission für Internationale Beziehungen beim SPD-Parteivorstand. weiter­lesen

Schritte in Richtung auf eine gesamteuropäische Friedensordnung

Eine dauer­haft stabile Friedensordnung in Europa setzt voraus, dass auch Russland stabil in Europa inte­griert ist. Russland und seine Nachbarn müssen sich vorein­ander sicher fühlen. Statt sich vorein­ander zu fürchten, sollten sie gemeinsam auf neue Bedrohungen ihrer Sicherheit reagieren. Eine derar­tige dauer­haft stabile Friedensordnung gibt es heute noch nicht. Schritte in Richtung auf dieses Ziel sind nur dann realis­tisch, wenn sie nicht nur den Interessen einiger größerer Staaten, sondern auch denen der meisten klei­neren Staaten entspre­chen. weiter­lesen