Honduras: Putsch erfolgreich

Die Putschisten in Honduras und ihre Helfershelfer der Friedrich-Naumann-Stiftung für die „Freiheit“ (FDP) haben ihr Ziel erreicht: der „rechtsgerichtete“ Unternehmer Porfirio Lobo wurde als Präsident verteidigt, außerdem wurden „jegliche Verbrechen im Zuge des Putsches unter General-Amnestie gestellt“.

Damit ist der Putsch in Honduras endgültig erfolgreich. Ein schwarzer Tag für Lateinamerika.

Die Friedrich-Naumann-Stiftung und der Klimawandel (2)

Als Nachtrag zum Eintrag vom 4. Dezember sei auf den Bericht von „Wir Klimaretter“ über die Klimaskeptiker-Tagung der Friedrich-Naumann-Stiftung verwiesen:

Nach Angaben der Veranstalter – unter ihnen war auch die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung – gab es „überwältigendes“ Interesse an der Tagung. Im Saal war Platz für etwa hundert Menschen, doch es bleiben einige Stühle leer. „Die Friedrich-Naumann-Stiftung und der Klimawandel (2)“ weiterlesen

Putsch in Honduras: Moderatoren und ehemalige Stipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung melden sich zu Wort

In Ergänzung zu den bisherigen Artikeln zum Putsch in Honduras und dem Verhalten der Friedrich-Naumann-Stiftung (FDP) verweise ich auf eine Erklärung von „Moderatoren und ehemaligen Stipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung in Honduras“ auf der Website der Botschaft Honduras in den USA in spanischer und englischer Sprache. Das „Portal Amerika21“ bietet eine deutsche Übersetzung; inwieweit diese korrekt ist, habe ich nicht überprüft.

Putsch in Honduras: Rasante Kehrtwende der Friedrich-Naumann-Stiftung

Es ist gut, dass die Friedrich-Naumann-Stiftung (FNS) mittlerweile offenbar den Putsch in Honduras als Putsch anerkennt. FNS-Mann Christian Lüth laut „taz“ dazu: „So glatt, wie es am Anfang aussah, ist es nicht gelaufen.“

Das jedoch ist eine bemerkenswert einseitige Sichtweise. Wenn ein kleines Medium wie „Rot steht uns gut“ schon im August in der Lage war, die diversen Quellen zu sichten, zu begreifen und die richtigen Schlüsse zu ziehen, dann sollte das auch einer international tätigen Stiftung einer nicht gerade unwichtigen deutschen Partei möglich sein. Stattdessen galt vermutlich die Devise: „Es ist zwar ein Hurensohn, aber es ist unser Hurensohn.“ Dass die FDP mittlerweile Regierungspartei in Deutschland ist und den Außenminister stellt, mag ebenfalls zum Schwenk Richtung Wahrheit beigetragen haben. Schließlich will sich Guido Westerwelle international nicht mehr als möglich blamieren.