An der Spitze ist es einsam

In der Debatte zur Vereinbarung von Familie und Karriere ist eine wich­tige Unterscheidung zu treffen, die viel zu oft unter­bleibt. Es gibt die „normale” Karriere, also den Einstieg in ein Unternehmen (gleich­wohl ob Staat, öffent­liche Hand, Privatwirtschaft, Partei, etc.) und dann den lang­samen Aufstieg auf der Karriereleiter. Da muss die weiter­lesen

Wenn es an Selbstbewusstsein fehlt

Schlagfertigkeit ist ein Gewürz in den Suppen poli­ti­scher Auseinandersetzungen. Strategen rechts der Mitte sind sich dessen bewusst, was sich daran fest­stellen lässt, dass es ihnen in der Vergangenheit häufig gelungen ist, Bezeichnungen mit sozial-progressiver Ausrichtung negativ zu framen: Emanze, Multikulti, Gutmensch. Grund genug an dieser Stelle einmal zu schauen, ob weiter­lesen

Blender

Merken die Männer im Willy-Brandt-Haus eigent­lich noch was? Nachdem es ordent­lich Kritik an Steinbrücks Wahlkampfteam gab, weil es nur aus Männern bestand, wurde flugs erklärt, dass die Generalsekretärin Nahles und die Schatzmeisterin Hendricks ja „auch” Teil des Wahlkampfteams seien. Natürlich. Schon klar. Genau so war es vermut­lich geplant. GENAU SO! Dann weiter­lesen

Wahlfreiheit und Reproduktionsarbeit

Luisa schreibt unter linksrum.eu zum Betreuungsgeld und warum es aus ihrer Perspektive abzu­lehnen ist; das ist gut und richtig, ich gehe aber noch weiter. Denn nicht nur das Betreuungsgeld ist abzu­lehnen, sondern auch andere Transferzahlungen, die aus fami­li­en­po­li­ti­schen Gründen erdacht wurden. Denn diese gehen eben­falls in die völlig falsche Richtung. weiter­lesen

Der vorwärts braucht eine Chefredakteurin

Uwe Knüpfer ist bald nicht mehr Chefredakteur des vorwärts, des tradi­ti­ons­rei­chen SPD-Zentralorgans. Bin ich darüber traurig? Nein. Und ich weiß von vielen Genossinnen und Genossen, die eben­falls nicht traurig deshalb sind. Im Gegenteil. Knüpfer hat viel Porzellan zerschlagen, als er den vor Ort verein­barten Nominierungsprozess unter­laufen hat. Das hat viele weiter­lesen