Dass Frauen in der FDP kaum hohe Ämter haben, das ist bekannt. Ich fand das immer fragwürdig und habe mich gewundert, warum das die FDP-Frauen mitmachen. Nun startet eine Gruppe von FDP-Frauen eine neue Initiative, um eine Frauenquote durchzusetzen. Dabei führen sie u.a. dieses Argument an: Die Autorinnen monieren schließlich, dass die Einführung einer Quote der FDP keineswegs fremd sei. „Es gibt heute schon zahlreiche Quoten in der FDP – ‚Kurfürstenlisten’, Bezirkslisten, Landeslisten mit Bezirksproporz, Jugendquoten, Berufsquoten usw. In allen diesen Bereichen wird dies unangefochten für demokratisch erwünscht und für liberal gehalten.“ Mal im Ernst. Regionalproporz ist mir bekannt, das machen wohl alle Parteien so. Aber „Jugendquoten, Berufsquoten usw.”, das habe ich noch nie gehört. Eine Frauenquote hingegen ist „sozialistisch”, wenn man den diversen Wortmeldungen von FDP-Mitgliedern (fast immer...
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