Prädikat Quotenfrau

Wie jetzt? Die Quote ist diskri­mi­nie­rend und das sei schlimm? Aber nicht doch! Die Quote ist diskri­mi­nie­rend und das ist auch richtig so. Als Quotenfrau an einen Vorstandsposten zu kommen, als Quotenfrau einem Mann vorge­zogen zu werden, als Quotenfrau einen Platz auf einem Podium zu besetzen – das ist alles keine Schande. weiter­lesen

Vom „Knutschprivileg”. Oder: Radikalisierung und Sektenbildung

Ich bezeichne mich selbst als femi­nis­tisch. Das finde ich wichtig. Das heißt, in a nuts­hell, dass ich es ablehne, Frauen (und Männern) wegen ihres biolo­gi­schen Geschlechts die Fähigkeit zu bestimmten Tätigkeiten abzu­spre­chen. Ich trete für Gleichstellung in allen Bereichen ein, bin aber nicht blind für natür­liche Ungleichgewichte: Deshalb ist bspw. ein weiter­lesen

An der Spitze ist es einsam

In der Debatte zur Vereinbarung von Familie und Karriere ist eine wich­tige Unterscheidung zu treffen, die viel zu oft unter­bleibt. Es gibt die „normale” Karriere, also den Einstieg in ein Unternehmen (gleich­wohl ob Staat, öffent­liche Hand, Privatwirtschaft, Partei, etc.) und dann den lang­samen Aufstieg auf der Karriereleiter. Da muss die weiter­lesen

Sexismus Online

Spiegel-Online-Journalistin Annett Meiritz hat einen guten Text zu Sexismus in der Politik am Beispiel Piratenpartei geschrieben; Zitat: Lässt mich das jetzt in brodelnder Entrüstung zurück? Nein, eine irri­tierte Sekunde später geht’s weiter, zumal die meisten Kontakte profes­sio­nell und höflich sind. Ich stehe drüber, weil ich bislang weder in Ausbildung noch weiter­lesen

Wahlfreiheit und Reproduktionsarbeit

Luisa schreibt unter linksrum.eu zum Betreuungsgeld und warum es aus ihrer Perspektive abzu­lehnen ist; das ist gut und richtig, ich gehe aber noch weiter. Denn nicht nur das Betreuungsgeld ist abzu­lehnen, sondern auch andere Transferzahlungen, die aus fami­li­en­po­li­ti­schen Gründen erdacht wurden. Denn diese gehen eben­falls in die völlig falsche Richtung. weiter­lesen