Guttenberg in Fußnoten

Eigentlich wollte ich nichts mehr zu Guttenberg schreiben. Aber der heutige „FAZ“-Artikel ist wirklich zu lustig. Sehr gemein, aber lustig. Ergo ist das hier auch kein richtiger Artikel zu Guttenberg, sondern im eigentlichen Sinne nur ein Verweis – und ich habe mein Versprechen auch nicht wirklich gebrochen. Darauf gebe ich Ihnen mein Ehrenwort.

Sarrazin und die Taxifahrer

Taxifahrer 1:

Der türkische Taxifahrer, der mich nachts vom Bahnhof Spandau nach Hause fuhr. Bei der Ankunft stieg er aus, berührte meinen Oberarm, schüttelte mir die Hand und sagte „Gut gemacht“.

Taxifahrer 2:

Der deutsche Taxifahrer, der mich in Duisburg zum Bahnhof fuhr. Er erzählte: „Die meisten Taxikonzessionen in Duisburg gehen mittlerweile an Türken, die bieten die höchsten Preise. Und im Duisburger Taxifunk wünscht man den Taxifahrern mittlerweile alles Gute zum Opferfest, anstatt zu den Weihnachtstagen.“

These: wüsste Taxifahrer 1, dass Sarrazin nicht nur ihn, sondern auch Taxifahrer 2 dergestalt zitiert, er sagte wohl nicht „Gut gemacht“, sondern etwas nicht Jugendfreies.

Und im Übrigen hat Jakob Augstein im „Freitag“ das Notwendige über Sarrazins Lügen in der „FAZ“ geschrieben. Ausgerechnet an Weihnachten veröffentlicht die „FAZ“ so einen Unfug. Peinlich.

Kurz verlinkt: FDP-Sozis, Wein-Sozialismus, Brüderle-Mittelmaß, Journalisten-Missbrauch

FAZ, 25.10.2009: Staatsgeld für alle: Das Elend der FDP:
Dass nun auch die Liberalen sich dem Mainstream anschließen, kommt nicht gänzlich überraschend: Schließlich waren sie immer schon eine Klientelpartei zum Privilegienschutz der Klempner, Apotheker, Rechtsanwälte und anderer Besserverdiener. Meist sprachen sie „Pro Business“, selten sprachen sie „Pro Markt“. Dass man sie als „Marktliberale“ beschimpft, beruhte immer schon auf einem Missverständnis: Ein marktliberales Programm hätte das Ende der Privilegienwirtschaft zur Folge gehabt. Das war noch nie das Geschäftsmodell der FDP. „Kurz verlinkt: FDP-Sozis, Wein-Sozialismus, Brüderle-Mittelmaß, Journalisten-Missbrauch“ weiterlesen

Mein Gott, Walter, Jürgen-Verräter-Spalter

Heute erschien in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ein Artikel zu dem gescheiterten Versuch von Andrea Ypsilanti in Hessen doch Ministerpräsidentin zu werden, welcher ein ganz neues Licht auf die Situation und insbesondere auf die Rolle von Jürgen Walter wirft.

Heute erschien in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ein Artikel zu dem gescheiterten Versuch von Andrea Ypsilanti in Hessen doch Ministerpräsidentin zu werden, welcher ein ganz neues Licht auf die Situation und insbesondere auf die Rolle von Jürgen Walter wirft. „Mein Gott, Walter, Jürgen-Verräter-Spalter“ weiterlesen