Sieg nach Punkten für den BdV und Erika Steinbach

Man muss vor Erika Steinbach und ihrem Bund der Vertriebenen (BdV) den Hut ziehen: Erika Steinbach hat es geschafft, der Bundesregierung das Maximum abzu­pres­sen. Künftig wird der BdV sechs statt drei Vertreter in den Rat der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung entsen­den dürfen — eine Steigerung um 100% für einen ausster­ben­den Verband, bei dem noch nicht einmal klar ist, wie viele Mitglied er über­haupt hat. „Sieg nach Punkten für den BdV und Erika Steinbach“ weiter­le­sen

Dreist und unfähig

Der BdV und seine Chefin Erika Steinbach sind nicht nur dreist, sondern auch noch unfähig:

Hriberski erklärte, die Zahl der BdV-Mitglieder sei aufgrund der kompli­zier­ten Verbandsstruktur mit Landesverbänden, Landsmannschaften, Untergliederungen und weite­ren Gruppen allein durch eine Umfrage unter den Landesverbänden nicht zu erfas­sen. Viele klei­nere Gruppen, zum Beispiel Heimatkreise, von denen es allein inner­halb der Landsmannschaft Schlesien rund 300 gebe, seien von den Landesverbänden gar nicht als Mitglieder erfasst, sagte Hriberski.

Steinbach III

Als Ergänzung zu den bishe­ri­gen Einträgen zur Causa Steinbach ein Kommentar von Siegmund Ehrmann:

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird vom BdV vorge­führt, statt selbst zu führen. Das Taktieren der Kanzlerin verschleppt den Streit mit dem Bund der Vertriebenen um die Besetzung des Stiftungsrates durch Erika Steinbach nur. „Steinbach III“ weiter­le­sen

Westerwelle profiliert sich auf Kosten der Vertriebenen

Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat sich gegen Erika Steinbach im Beirat der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung” ausge­spro­chen. In der Sache völlig richtig. Gar keine Frage. Erika Steinbach pola­ri­siert und spaltet, wo sie versöh­nen sollte. „Westerwelle profi­liert sich auf Kosten der Vertriebenen“ weiter­le­sen

Fegefeuer der Vertriebenen

Der neue Außenminister Guido Westerwelle will Erika Steinbach, Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, als Mitglied des Beirats der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ verhin­dern. Und, was soll man sagen: Westerwelle hat recht. Wer wie Steinbach im Bundestag 1991 gegen die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie und gegen den Beitritt Polens zur Europäischen Union gestimmt hat, der ist in Polen eine persona non grata. „Fegefeuer der Vertriebenen“ weiter­le­sen