Margot Käßmann tritt angeblich zurück

Diverse Medien melden, dass Margot Käßmann Konsequenzen aus ihrer Alkoholfahrt ziehen und um 16 Uhr ihren Rücktritt als EKD-Ratsvorsitzende und Landesbischöfin von Hannover verkün­den wird.

Meine Hochachtung für diesen mutigen und klaren Schritt. Damit zeigt Margot Käßmann, dass an Kirchenvertreter höhere Maßstäbe als an welt­li­che Instanzen gelegt werden. Vergleiche mit Ministern gehen deshalb völlig fehl.

Für Häme ist kein Platz. Margot Käßmann steht vor den Trümmern einer glän­zen­den Karriere. Es ist zu hoffen, dass sie genug Kraft und Stärke findet, mit diesem Geschehen umzu­ge­hen, und dass ihr Umfeld ihr Halt und neue Zuversicht gibt.

Johannes Kahrs: „Sieg für die Arbeitnehmer”

Ergänzend zum Eintrag vom 1. Dezember zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, den Sonntag als Ruhetag zu schüt­zen, sei an dieser Stelle Johannes Kahrs MdB zitiert:

Das heutige Urteil ist ein Sieg für die Arbeitnehmer und ein Schlag gegen die zuneh­mende Kommerzialisierung aller Lebensbereiche. „Johannes Kahrs: „Sieg für die Arbeitnehmer”“ weiter­le­sen

EKD-Kammer: Das Gemeinwohl leidet, wenn die Steuermoral sinkt

Eine weitere Institution kriti­siert die schwarz-gelben Steuersenkungspläne:

So nötig Umstrukturierungen und neue Akzentsetzungen im Steuersystem in Einzelfällen sind, so wenig ist auf abseh­bare Zeit Raum für allge­meine Steuersenkungen. Das ist das Ergebnis der Studie „Transparenz und Gerechtigkeit – Aufgaben und Grenzen des Staates bei der Besteuerung“, die die Kammer für soziale Ordnung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vorge­legt hat. „EKD-Kammer: Das Gemeinwohl leidet, wenn die Steuermoral sinkt“ weiter­le­sen