Verpasste Realpolitisierung der Linken

Letztlich hat Oskar Lafontaine erreicht, worum er die letzten Wochen erbit­tert gekämpft hat. Er verhin­derte den Reformer Dietmar Bartsch als Teil einer neuen Parteispitze der Linkspartei neben der säch­si­schen Bundestagsabgeordneten Katja Kipping, die bereits am frühen Abend nach dem ersten Wahlgang als Vorsitzende fest­stand. Nicht Bartsch ist es nun, der die Partei und ihre Flügel befrie­den soll, sondern der Lafontaine-Vertraute Bernd Riexinger, ein Gewerkschafter aus Baden-Württemberg. Ein linkes Déjà-Vu: Klaus Ernst, eben­falls süddeut­scher Linker und Gewerkschaftsfunktionär, eben­falls der Mann neben einer ostdeut­schen Partnerin und eben­falls ein bedin­gungs­lo­ser Unterstützer der funda­men­ta­len “Lafontaine-Strategie”, stellte die letzten Monate eindrucks­voll unter Beweis, wie man eine Partei spaltet, pola­ri­siert und gegen­ein­an­der aufhetzt. Bis zuletzt machte auch der Bayer gnaden­los Wahlkampf für das funda­men­ta­lis­ti­sche “west­deut­sche” Zukunftskonzept, das die Linkspartei in die Zukunft und die nahe Bundestagswahl 2013 führen soll.

Als tragende Person dieses Konzeptes sah sich wohl bis vor einiger Zeit noch Oskar Lafontaine, bishe­ri­ger und zukünf­ti­ger Linken-Chef im Saarland. Gnädig ließ er vor einigen Wochen verlau­ten, er wäre bereit, noch­mals Parteichef zu werden. Doch bitte ohne Gegenkandidaten, denn eine Kampfkandidatur gegen einen aussichts­rei­chen ostdeut­schen Reformer sei nicht der Abschluss seiner Karriere, den er sich vorge­stellt hätte. Von diesem selbst­lo­sen und zutiefst demo­kra­ti­schen Vorschlag zeigten sich die west­deut­schen Linken sehr berührt und unter­stütz­ten Lafontaine. Allen voran Linkspartei-Kommunistin Sahra Wagenknecht machte oftmals deut­lich, dass man doch nicht so mit “Oskar” umgehen könne, ihm einfach so seine Pläne kaputt zu machen. Was denn das für ein inner­par­tei­li­cher Umgang sei, fragte sie nicht selten provo­kant in Richtung Dietmar Bartsch, der schon lange vor Lafontaine seine Pläne zur Kandidatur um den Chefposten prokla­mierte.

Dietmar Bartsch, promo­vier­ter Volkswirt und promi­nen­ter Vertreter des Parteiflügels der “Reformer” in der Linkspartei, verkör­pert den linken Gegenentwurf zum verbit­ter­ten Oskar Lafontaine. Eine Linkspartei unter Bartsch wäre salon­fä­hig für Koalitionen mit den Sozialdemokraten gewor­den, so darf man vermu­ten. Denn der ehema­lige Bundesgeschäftsführer setzte Akzente, die die Linke von ihrem verbrei­te­ten Image als SED-Nachfolgepartei und Sozialismus-Partei wegho­len sollte. Er war es, der das mehr als miss­lun­gene Glückwunschschreiben von Lötzsch und Ernst an Fidel Castro harsch als unpas­send kriti­sierte. Und er war es auch, der klare Worte fand, wenn es darum ging, DDR-Relativierungen inner­halb der Linken zu verur­tei­len. Weshalb wollten nun die Delegierten der Linkspartei am heuti­gen Abend nicht eine Person wie Bartsch zum zweiten Vorsitzenden wählen, der, prag­ma­tisch und progres­siv, Machtoptionen und Realpolitik auf Bundes- und Landesebene ermög­li­chen könnte?

Zweifellos wäre eine Doppelspitze Kipping/Bartsch nicht konform mit bishe­ri­gen inner­par­tei­li­chen Gewohnheiten und Gepflogenheiten gewesen. Gleich zwei ostdeut­sche Realpolitiker hätten viele Fundi-Linken aus west­deut­schen Landesverbänden nur schwer akzep­tie­ren können. Doch gleich­wohl hätte hier eine Chance für die gesamte Partei gelegen, die heute Abend verspielt wurde. Gewissermaßen bestä­tigte sich vor zwei Stunden, was die Flügelkämpfe schon immer bedingte. Die Streitereien in der Linken werden nach den Ergebnissen, wie sie nun fest­ste­hen, in naher Zukunft nicht abrei­sen. Der Verdi-Chef der Region Stuttgart, Bernd Riexinger, der erst letztes Jahr eine Landtagswahl für die Linke glamou­rös verlor, ist ein adäqua­ter Ersatz für Klaus Ernst. Der aufdring­li­che baye­ri­sche Akzent wird nun ersetzt durch gedie­ge­ne­res Schwäbeln, alle Flügelkämpfe, Anfeindungen und gar der “Hass” inner­halb der Bundestagsfraktion, den Gysi in seiner Rede selbst beklagte, werden bestehen bleiben. Ein treu-unter­ge­be­ner Wessi-Sozialistenfreund Lafontaines kann nun von der Parteizentrale in Berlin aus umset­zen, was ihm aus Saarbrücken druch­ge­ge­ben wird. Dietmar Bartsch wird sich fragen müssen, ob er eine soziale und demo­kra­ti­sche Politik, wie er sie verkör­pert, bei der Linkspartei, wie sie sich heute präsen­tiert hat, durch­set­zen kann. Der Linken hätte sich die Chance geboten, sich durch die Wahl Bartschs gewis­ser­ma­ßen zu real­po­li­ti­sie­ren. Viele Linken empfän­den diese Begrifflichkeit nun als unpas­send, viel­leicht gar bösar­tig, doch sie drückt aus, dass eine zutiefst soziale und gleich­wohl reell mögli­che, demo­kra­ti­sche Politik, die in ganz Deutschland Erfolg bringen würde, mit dem jetzi­gen Führungsduo nicht möglich sein wird. Rambo-Opposition und einge­schnappte Contra-SPD Politik werden weiter­hin das öffent­li­che Bild jener Partei prägen, die sich mit dem aktu­ells­ten Parteitag selbst in die Arme Lafontaines und seiner Getreuen begab.

Schon einmal gab es in Deutschland eine Kraft links der SPD. Zu Beginn der Weimarer Republik formierte sich die USPD (unan­hän­gige Sozialdemokraten) als Alternative zur konven­tio­nel­len SPD (Mehrheits-Sozialdemokraten). Wie in der heuti­gen Linken fand man auch in der USPD prag­ma­ti­sche, der SPD zuge­wandte Realpolitiker, aber auch sozia­lis­tisch-kommu­nis­ti­sche Fundamentalisten, die später in die KPD über­gin­gen. Die USPD ging unter, teilte sich glei­cher­ma­ßen auf SPD und KPD auf. Ob die Linke tatsäch­lich dieser Geschichte folgen mag, kann man nicht vorher­sa­gen. Sicher ist jedoch, dass sie im Westen und auch im Bund schwä­cher werden wird. Die sozia­len Probleme unserer heuti­gen Gesellschaft vermag die SPD sehr viel konstruk­ti­ver und gesell­schafts­kon­for­mer zu lösen als die funda­men­tale Linke à la Oskar Lafontaine.

Der Verfassungsschutz missachtet, was er schützen sollte: Artikel 38 GG

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) wurde im November 1950 gegrün­det und unter­steht dem Bundesinnenministerium mit dem Bundesinnenminister als obers­tem Dienstherren. Nachdem das Grundgesetz, unsere bundes­deut­sche Verfassung, erst knapp 1,5 Jahre zuvor, im Mai 1949 in Kraft getre­ten war, brauchte man eine Organisation, die, damals noch im Auftrag der US-Army, u.a. die KPD über­wachte. Bis 1955 unter­stand das BfV noch der Aufsicht der Alliierten, ab 1955 fungierte es als auto­nome Behörde unter den Weisungen des Innenministeriums. Neben einem Bundesamt exis­tie­ren deutsch­land­weit 16 weit­ge­hend unab­hän­gig vonein­an­der ermit­telnde Landesämter für Verfassungsschutz.

Nach den grau­sa­men Erfahrungen aus dem Dritten Reich agierte der Verfassungsschutz unter dem Trennungsgebot bewusst als ausschließ­li­cher Nachrichtendienst ohne jegli­che poli­zei­li­che Exekutivbefugnis. Einen grau­sa­men Polizeidienst wie die Gestapo sollte es nie wieder geben, der Verfassungsschutz sollte sich nur auf die Beschaffung von Nachrichten konzen­trie­ren, beim Verdacht auf Straftaten oder Anhaltspunkte für Gefahr im Verzug hat der poli­zei­li­che Staatsschutz zu über­neh­men. Zwangsläufig führt eine solche Koexistenz verschie­de­ner Dienste auf Dauer zu gewis­sen Überlagerungen und schlech­ter Koordination, wie man jüngst an den Pannen rund um die Zwickauer Terrorzelle miter­le­ben musste. Der Landespolizei fehlt Wissen des Landesamtes für Verfassungsschutz, das Landesamt unter­hält V-Männer (der rechten Szene zuge­hö­rige Informanten) ohne wissen der jewei­li­gen LKAs. Jüngst stellte sich gar heraus, dass Beate Zschäpe während ihrer Zeit im Untergrund eine Polizeidienststelle aufsuchte, um einen Wasserschaden in einem Wohnhaus betref­fend auszu­sa­gen. Man erkannte sie nicht, die Morde gingen weiter. In der nun anhal­ten­den Diskussion um den Nutzen, die Notwendigkeit und die Aufgaben des Verfassungsschutzes fragt man also, wie es zu solchen schwer­wie­gen­den und folgen­schwe­ren Verfehlungen kommen konnte. Die Behörden wissen keine Antwort, die Berliner Politik gründet Koordinationszentren und Runde Tische. Wenn du nicht mehr weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis.

So schein­bar nach­läs­sig der Verfassungsschutz mit der rechten Szene umging, so akurat geht er mit einer anderen „Bedrohung“ für unser Grundgesetz, unsere Verfassung um: Der Linkspartei. „Die Linke“ steht zwei­fel­los in direk­ter Nachfolge zur SED, der verbre­che­ri­schen DDR-Staatspartei. Die vielen Umbenennungen zur PDS und zuletzt nun zur Linken ändern nichts an der Tatsache, dass viele ehema­lige Spitzenfunktionäre aus der DDR (Gysi, Lötzsch, Bartsch…) heute im Bundestag und vielen ostdeut­schen Landtagen vertre­ten sind. Nicht nur ich finde den Gedanken unsäg­lich, dass Menschen, die vor wenigen Jahrzehnten noch mit der Stasi zusam­men­ar­bei­te­ten und Mitbürger denun­zier­ten heute auf Spitzenpositionen unseres Staatswesens zu finden sind. Oft wird in den letzten Tagen erwähnt, der Verfassungsschutz sei ein Relikt des kalten Krieges. Das mag sicher­lich stimmen, aber so wie die Linke eine direkte Nachfolgeorganisation des kalten Krieges ist, bedarf es den Verfassungsschutz als Organisation, die unsere frei­heit­lich-demo­kra­ti­sche Grundordnung schützt. Auch wenn mein subjek­ti­ves Gerechtigkeitsempfinden beim Gedanken an Gysi und Co. rebel­liert, so stellen eben diese ex-SED-Parteipolitiker heute jedoch keine Bedrohung für unsere Verfassung dar. Weder Gysi, noch Lafontaine, geschweige denn Dietmar Bartsch oder Petra Pau wollen unseren Staate unter­wan­dern und den Marxismus einfüh­ren. Zweifellos, die Linkspartei ist links. Linker als der poli­ti­sche Mainstream und auch linker als gewöhn­li­che Parteien. In ihrer Gesamtheit jedoch, abge­se­hen von einzel­nen inner­par­tei­li­chen Gruppierungen wie der „kommu­ni­si­ti­schen Plattform“, ist die Linke keine Verfassungsfeindin. Die Vergesellschaftung von Produktionsmitteln ist sogar im Grundgesetz vorg­se­hen, keine wirre Idee der SED-Nachfolger also. Umso befremd­li­cher mutet es nun an, wenn man weiß, dass der Verfassungsschutz auf Bundes- sowie Landesebene seit Jahren frei und demo­kra­tisch gewählte Abgeordnete der Linken über­wacht.

Der Grundrechte-Report 2011 beschreibt eine solche unsäg­li­che Beobachtungspraxis des Verfassungsschutzes am Beispiel des Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden der Linksfraktion im thürin­gi­schen Landtag Bodo Ramelow. In Artikel 38 Absatz 1 des Grundgesetzes heißt es: „Die Abgeordneten sind nur ihrem Gewissen unter­wor­fen, sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebun­den.“ Diesen Artikel unserer Verfassung miss­ach­tet der Schutz eben­die­ser, obwohl er eigent­lich ihr Garant sein sollte. Die Ermittlungen gegen Bodo Ramelow gehen bis in die 80er Jahre zurück, wo er noch Gewerkschaftssekretär in Mittelhessen war. Ein Hesse, großer Revolutionär und zutiefst über­zeug­ter Marxist? Wohl kaum. Zwar bedient sich der Nachrichtendienst eigenen Angaben zufolge nur „öffent­lich zugäng­li­cher Quellen“, doch er schließt nicht aus, bei Bedarf auch nach­rich­ten­dienst­li­che Mittel zur Beobachtung einzu­set­zen. Zweifelhaft erschei­nen auch gemein­same Arbeitsdateien des Verfassungsschutzes mit der Polizei, die weder einer parla­men­ta­ri­schen Kontrolle durch Abgeordnete unter­lie­gen, noch den Geheimdienstausschüssen der Parlamenten bekannt sind. Ramelow sah sich in einer Publikation der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), einer Organisation inner­halb der Union, gar mit Wissen konfron­tiert, das zwei­fels­ohne vom Verfassungsschutz stammen musste. Der Linken-Politiker bemühte sich, auch vor Gericht, um Aufklärung und Beendigung der Geheimdienstaktivitäten rund um seine Person. Ohne Ramelows Klage und seinen Weg vor Gericht wären die weit­rei­chen­den Aktivitäten des Nachrichtendienstes nicht in diesem Ausmaße bekannt gewor­den. Ein Abgeordneter, von dem die Öffentlichkeit weiß, dass er, ob zu Recht oder zu Unrecht beob­ach­tet wird, kann sein Mandat nicht unbe­fan­gen ausüben. Welcher Wähler, welcher Informant, ja welche Person vertraut sich unbe­fan­gen einem Mandatsträger an, von dem gemein­hin bekannt ist, dass er nach­rich­ten­dienst­lich über­wacht wird?

Der Verfassungsschutz darf kein Instrument konser­va­ti­ver Landesregierungen sein, die ihren unlieb­sa­men poli­ti­schen Gegner links der Mitte diskre­di­tie­ren wollen. Er muss ein unab­hän­gi­ges und effek­ti­ves Instrument zum Schutze unseres Grundgesetzes sein und bleiben, bzw. werden. Bundesinnenminister Friedrich bringt gerne das Argument an, dass wenn man nun keine Abgeordneten mehr über­wa­chen darf, man dann aber auch nicht die (leider sehr vielen) NPD-Funktionäre über­wa­chen dürfe. Anscheinend hat Friedrich den Kern der Diskussion nicht begrif­fen, oder er möchte ihn aufgrund partei­po­li­ti­scher Motive nicht begrei­fen: Wie unlängst auch Bundesjustizministerin Leutheußer-Schnarrenberger tref­fend formu­lierte unter­schei­den sich die NPD und die Linke ganz wesent­lich. Während die NPD von Grund auf unsere frei­heit­lich-demko­kra­ti­sche Ordnung besei­ti­gen möchte und jeder ihrer Abgeordneter offen daran mitar­bei­tet und Hetze und Hass verbrei­tet, ist die Linke eine grund­sätz­lich demo­kra­ti­sche Partei. Eine Beobachtung ihrer Mandatsträger ist, dem jetzi­gen Kenntnisstand der Öffentlichkeit zufolge, nicht haltbar und ein Bruch mit Artikel 38 GG. Der Verfassungsschutz in seiner Funktion als staat­li­che Organisation, die verfas­sungs­feind­li­che Bestrebungen beob­ach­tet, ist für unsere wehr­hafte Demokratie wichtig. Er muss sich jedoch entschie­de­ner als es heute der Fall ist an rechts­staat­li­che Prinzipien und unsere Verfassung halten. Die Linke hatte bis heute mehrere Regierungsbeteiligungen auf Landesebene, sei es in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern oder aktuell Brandenburg. In all diesen Ländern sind Neonazis eine weitaus größere Bedrohung als die mitre­gie­rende Linkspartei, die sich der real­po­li­ti­schen Lage unter­wer­fen muss: Dem Sparen.

Egal wie man zur SED-Nachfolgepartei „Die Linke“, ihren poli­ti­schen Inhalten und ihren Mandatsträgern stehen mag: Die Beobachtung ihrer frei gewähl­ter Parlamentarier wider­spricht zutiefst rechts­staat­li­chen Grundsätzen. Im Grundrechte-Report 2011 erschien unter dem Titel „Der Abgeordnete Ramelow und das Bundesamt für Verfassungsschutz“ ein Bericht des FDP-Politikers Burkahrd Hirsch, der eben jene recht­staat­li­che Verfehlungen benennt. Hirsch, Flüchtling aus der DDR, ehema­li­ger NRW-Innenminister und ehema­li­ger Vizepräsident des deut­schen Bundestages, ist wohl alles andere als ein Sympathisant der Linkspartei. Egal welcher poli­ti­scher Couleur, Recht bleibt Recht, Unrecht bleibt Unrecht. Die Überwachung der Linkspartei-Parlamentarier muss beendet werden.

Offener Brief an Dietmar Bartsch

SPD-Mitglied werdenLieber Dietmar Bartsch!

Wie man Deiner Website und der „WELT” entneh­men kann, wurdest Du von Deinen west­deut­schen „Parteifreunden” erfolg­reich aus dem Amt gedrängt, obwohl sich alle ostdeut­schen Landesverbände mit Dir soli­da­risch erklärt haben. Erneut hat also der Westen über den Osten gesiegt. Das bedaure ich ausdrück­lich.

Nun gilt es: den Blick nach vorne richten. Nicht den Kopf einzie­hen. Nicht in der Versenkung verschwin­den. Wir in der SPD können prag­ma­ti­sche, kompe­tente und authen­ti­sche Politiker wie Dich gut gebrau­chen — denk doch einmal darüber nach. In unserer Mitte ist noch Platz.

Solidarische Grüße, Christian Soeder

Was will die LINKE?

Thies Gleiss, Mitglied im Parteivorstand DIE LINKE, „Autohasser und Fahrradfreak und Mitglied im ADFC”, hat auf „scharf links” einen Beitrag zur Debattenkultur in der LINKEN publi­ziert, aus dem ich hier auszugs­weise zitie­ren möchte:

Die Entscheidung unserer Partei in Brandenburg, sich an einer Regierung unter Ministerpräsident Platzeck und mit der SPD zu betei­li­gen ist falsch und gera­dezu die Zusammenfassung einer Antwort auf alle drei oben zitier­ten Vorstandsfragen: So nicht! „Was will die LINKE?“ weiter­le­sen