Was ich in den letzten Tagen gelernt habe: als Gegenmodell zu Transgender gibt es auch Cisgender, also Menschen, deren biologisches Geschlecht (sex) mit ihrem sozialen Geschlecht (gender) übereinstimmt bzw. die sich so wohlfühlen. Wir sog. „Cisgender” sind allerdings auch keine einheitliche Masse, sondern nochmals zu unterteilen in „Homocisgender” (Lesben, Schwule) und „Heterocisgender”. (Gibt es auch „Bicisgender”? Ich weiß es nicht.) Die „Heterocisgender” sind logischerweise zu unterteilen in „Heterocismänner” und „Hetercisfrauen”. Ich für meinen Teil gehöre also zu den „Heterocismännern”, in der „Szene” genannt „Hetencismann”. Ich bin also biologisch ein Mann, fühle mich auch als Mann und finde Frauen attraktiv (nicht alle). Das nun aber macht mich angeblich automatisch (!) privilegiert. Außerdem bin ich auch noch „weiß”, jedenfalls das, was man so als „weiß” versteht in dieser Gesellschaft. Damit bin...


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