Die Super-Sarrazins

Ursula Sarrazin, die Ehefrau des Grösaz Thilo Sarrazin (Größter Sachbuchautor aller Zeiten), wird wohl ein Buch schreiben. Und zwar über Bildung und Schule. Weil sie mit ihrem Beruf als Lehrerin überfordert zu sein scheint und sich Beschwerden über ihren Unterrichtsstil häufen.

Die Realität toppt eben jede Satire.

Nachtrag, 24. Januar: Der „Tagesspiegel“ hat die verlinkte Meldung in ihrem Wesensgehalt grundlegend verändert, ohne dies kenntlich zu machen. Wenn der „Tagesspiegel“ das nächste Mal über das Internet und die dort sich befindlichen „unsicheren Informationen“ schimpft, möge man ihn doch bitte auslachen.

Richtige Fragen, falsche Antworten

So hat sich noch kein deutscher Außenminister verhalten: Guido Westerwelle, Bundesaußenminister seit etwas mehr als hundert Tagen, fordert in den letzten Tagen einen Neubeginn des Sozialstaats und ergeht in sich in Vergleichen mit dem alten Rom. Leistungsträger, die Deppen der Nation, müssten mehr von ihrem Geld haben. Leuten Geld fürs Nichtstun zu geben, sei Sozialismus. Mit derlei kruden Thesen geistert er durch die Medienlandschaft, die begierig seine Worte aufgreift und sie zuspitzt. „Richtige Fragen, falsche Antworten“ weiterlesen

Hochachtung für Heinz Buschkowsky

Heinz Buschkowsky, der SPD-Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln (190.000 Einwohner) hat sich erneut zu Wort gemeldet:

Auch Heinz Buschkowsky, der Bezirksbürgermeister des Berliner Stadtteils Neukölln, kritisierte das Betreuungsgeld. Es sei „Rückschrittspolitik, weil dies die Unterschicht konserviert“. „Hochachtung für Heinz Buschkowsky“ weiterlesen

Bildungsgerechtigkeit: Warum ein Streik nötig ist!

Heute findet der bundesweite Bildungsstreik statt, was Anlass genug sein sollte einen Blick auf die Bildungsgerechtigkeit zu werfen: Sind die streikenden StudentInnen nur erlebnisorientierte Krawallmacher oder sind die Forderungen richtig und ein weiterer Streik mehr als notwendig?

In den 1960er Jahren konnten nur 8% aller Schulabgänger den höchsten Schulabschluss vorweisen; das Abitur war einer kleinen Elite vorbehalten. Diese Elite bezog sich aber nie nur auf die Intelligenz, das entscheidende Kriterium war die soziale Herkunft. Ein Kind aus einem Akademikerhaushalt hatte gute Chancen selber später auch zu studieren, aber je „Bildungsgerechtigkeit: Warum ein Streik nötig ist!“ weiterlesen

Die Kopfnoten: Ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert

Auch auf dem heute ausgehändigten 2009er Zeugnis der Schülerinnen und Schüler in NRW stehen wieder Kopfnoten; diesmal nach heftigen Protesten aus den Schulen zwar nur drei statt sechs (deren Auswahl zudem völlig beliebig war), aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Kopfnoten eine antiquierte Erziehungsmethode sind. „Die Kopfnoten: Ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert“ weiterlesen