Nullsummenspiel

„Auswanderung lässt deut­sche Bevölkerung schrump­fen”, titelt Spiegel Online reiße­risch. In Deutschland leben unge­fähr 82 Millionen Menschen. Im Text steht dann:

734.000 Auswanderern standen 721.000 Zuzügler gegen­über, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Allerdings verrin­gerte sich demnach das Wanderungsdefizit von 13.000 Menschen im Vergleich zu 2008 um rund 43.000.

Deutschland ist also um 13.000 Menschen „geschrumpft”, wenn man Zu- und Abwanderung aufrech­net. Für mich sieht „Schrumpfung” anders aus. Es ist eher ein Nullsummenspiel. Ob 13.000 Menschen mehr oder weniger einwan­dern, ist kaum zu beein­flus­sen. Und Auswanderung wird es immer geben, daran kann ich nichts Schlechtes sehen. Schließlich wird ja auch immer „Mobilität” gepre­digt. „Nullsummenspiel“ weiter­le­sen

Auswanderung aus Deutschland

In Diskussionen wird gerne auf die Auswanderungsquote in Deutschland hinge­wie­sen und mit vielen Fakten hantiert;, die man schwer­lich nach­prü­fen kann; gut, dass es eine Studie zu diesem Thema gibt (Stand: September 2009), die mit einigen Vorurteilen aufräumt:

Ziel der Studie war heraus­zu­fin­den, welche Bevölkerungsgruppen Deutschland mit welcher Motivation verlas­sen. „Auswanderung aus Deutschland“ weiter­le­sen