Der Film „Sozialdemokraten – 18 Monate unter Genossen“ von Lutz Hachmeister zementiert das Bild einer auf den Parteivorsitzenden ausgerichteten Partei – das ist ein Zerrbild der SPD. Den Film sollte man aber trotzdem gucken, als Lehrstück darüber dass selbst ein Dokumentarfilm keinen unvoreingenommenen Blickwinkel haben kann. Lutz Hachmeister, einer der bekanntesten Dokumentarfilmer in Deutschland, hat am Freitag abend in Berlin seinen neuesten Film „Sozialdemokraten – 18 Monate unter Genossen“ vorgestellt. Der Film ist unterhaltsam und auf hohem Niveau. Hachmeister spielt mit den kleinen Gesten, den Schnitten, Rückblenden und Interviews und schafft es, einen Spannungsbogen aufzubauen von der verheerenden Niederlage im Wahljahr 2009 zu den gewonnenen Landtagswahlen in den Jahren danach. Es ist in weiten Teilen ein Film, der sich um einen Protagonisten sortiert: Sigmar Gabriel. Markus Winkler twitterte: „18 Monate...

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