Der langjährige Chefredakteur des „cicero”, Wolfram Weimer, hat heute im Handelsblatt eine sehr gute Kolumne zur K-Frage der SPD veröffentlicht. Darin schreibt Weimer, die SPD habe grundsätzlich sechs verfügbare Kanzlerkandidaten, also doppelt so viele, wie meist medial aufgeführt werden. Neben dem dauerrotierenden Peer Steinbrück seien dies auch Fraktionschef Steinmeier, Parteichef Gabriel, NRW-Ministerpräsident Hannelore Kraft, sowie Olaf Scholz und Klaus Wowereit. Mit letztgenanntem habe ich mich bereits kürzlich hier beschäftigt („Was will Wowereit?”). Ähnlich wie nun Weimer das tut, habe ich dabei Wowereit unterstellt, er forciere die Rot-Schwarze Koalition, um sich von seinem Champagner-Image zu lösen und auch für bürgerliche („Mitte”) Wähler akzeptabel zu werden. In der kurzen Kolumne werden die Chancen aller sechs potentiellen Kandidaten in Prozentpunkten verglichen. Neben dem medialen Champion Steinbrück (25% Wahrscheinlichkeit) ist Wowereit (ebenfalls 25%)...


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