So hat sich noch kein deutscher Außenminister verhalten: Guido Westerwelle, Bundesaußenminister seit etwas mehr als hundert Tagen, fordert in den letzten Tagen einen Neubeginn des Sozialstaats und ergeht in sich in Vergleichen mit dem alten Rom. Leistungsträger, die Deppen der Nation, müssten mehr von ihrem Geld haben. Leuten Geld fürs Nichtstun zu geben, sei Sozialismus. Mit derlei kruden Thesen geistert er durch die Medienlandschaft, die begierig seine Worte aufgreift und sie zuspitzt.


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