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Kanzlergipfel auf römisch

27. Februar 2010
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NDR Info bot am Donnerstag in seiner Glosse Auf ein Wort die ganze Wahrheit über den Koalitionsgipfel. Merkel, Seehofer und Westerwelle im Kanzleramt mit Weintrauben auf der Chaiselongue: „Jungs, jetzt mal sachlich”, sagt die Kanzlerin. „Was machen wir mit Rüttgers?” „Vermieten, an die SPD, und anschließend behaupten, der sei sowieso Sozi”, sagt Seehofer. „Und wer kandidiert für uns?” will Merkel wissen. „Hier, nimm doch unseren Konsul Gu-i-do. Fünf Prozent Schwachköpfe werden sich in Westfalen ja noch finden lassen.” „Ich will ernst genommen werden!” brüllt Westerwelle. Das ganze Drama zum Nachhören hier.

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Alte Liebe

27. Februar 2010
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Aus der Worten der Woche, ZEIT Nr. 9/2010: „Ich vemiss dich.„ Volker Kauder, CDU/CSU-Fraktionschef zum ehemaligen SPD-Fraktionschef Peter Struck, mit dem er in der Großen Koalition zusammengearbeitet hatte. Das lässt dann einige Rückschlüsse auf die „Liebesheirat” mit der FDP und die Zusammenarbeit mit ihrer Fraktionsvorsitzenden Birgit Homburger zu.

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Life is hard and then you die

20. Februar 2010
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Unter dem Titel Korrektur des Schicksals veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung heute ein Plädoyer für den Sozialstaat von Heribert Prantl, leider bisher nur in der Printausgabe. In gewohnt prägnanter und bildreicher Sprache nimmt Prantl die aktuellen Diskussionen um das Hartz IV-Urteil des Bundesverfassungsgerichts und die diesbezüglichen Äußerungen Guido Westerwelles nur zum Anlass, die grundsätzliche Bedeutung des Sozialstaats zu diskutieren.

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Die ersten hundert Tage des Sigmar Gabriel

20. Februar 2010
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Georg Schwarte kommentierte gestern abend im Echo des Tages auf NDR Info und WDR 5 die ersten hundert Tage des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel: Das neue Jahrzehnt, das könnte das Jahrzehnt dieses Sigmar Gabriel werden. Womit übrigens gleich die Perspektiven zurechtgerückt wären: Hier gerade einmal 100 Tage Elendsverwaltung als neuer SPD-Chef, da ein neues Jahrzehnt, das es zu gestalten gilt. Der Mann hat noch viel vor, aber auch noch viel vor sich. 23 % haben Demut erzeugt, nicht Radikalität. Nachdenken statt Nachtreten — auch bei Sigmar Gabriel, der weiß, dass sein Porträt irgendwann einmal neben dem von Ollenhauer und Brandt hängen wird. Auch das hilft bisweilen, aus einem Bruder Leichtfuß einen gewichtigeren Genossen zu formen. Die SPD von heute lernt gerade, und Gabriel als erster, den langen Atem zu schätzen,...

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Gespaltene Ansichten zur Atomenergie

15. Februar 2010
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Während das Guido-Bashing gerade zum Volkssport wird, möchte ich doch noch einmal einen Scheinwerfer auf Norbert Röttgen richten, dessen Vorstoß sicher noch viel höhere Wellen geschlagen hätte, wenn nicht alle Welt noch damit beschäftigt wäre, Westerwelles Äußerungen bzw. das Echo darauf zu kritisieren, je nach Standpunkt.

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