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Grass in Heidelberg: „Wir brauchen ein neues 68

7. Mai 2009
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Vorigen Montag war Günter Grass in der Heidelberger Universität um aus seinem neuen Buch „Von Deutschland nach Deutschland”, sein Tagebuch aus dem Jahr 1990, vorzulesen. Ich fand ihn wie immer brilliant — es macht einfach Spaß, so einen alten Haudegen beim Streitgespräch zu sehen; ein Streitgespräch, das lebendiger war, als es sich die Veranstalter wahrscheinlich vorstellten. Die Aula war komplett ausverkauft — als Grass dann meinte, man „bräuchte ein neues 68″, war ihm gewaltiger Applaus sicher. (Das Buch habe ich direkt gekauft und es auch signieren lassen; Grass ist eben nicht nur ein begnadeter Schriftsteller und bildender Künstler, sondern auch mit allen Marketingwassern gewaschen.) Ein Wermutstropfen bleibt: bei der Autogrammstunde ließ sich Grass von zwei Studentinnen überreden, den „Heidelberger Appell” zu unterzeichnen, in der irrigen Annahme, dieser richte sich...

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SPD-Kampagne: Videospot jetzt online

7. Mai 2009
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Das Willy-Brandt-Haus legt nochmal nach und führt die Europawahl-Kampagne jetzt auch als Video fort: Ich bin schon auf die Video-Persiflagen gespannt, bei den Plakaten kamen ja tolle Dinge raus. PS: Mehr Infos zur Europa-Kampagne gibt’s unter europa.spd.de.

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Kleine Medienkritik am Beispiel VW-Porsche

6. Mai 2009
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Falls es jemand noch nicht mitbekommen haben sollte: Porsche möchte (bzw. kann) VW nicht mehr übernehmen und strebt deshalb eine Fusion an. Diese eigentlich doch recht spannende Nachricht verarbeiten die großen Presseportale leider ziemlich gleichmäßig:

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Das Neue Jahrzehnt. Unterwegs. (Teil 3)

27. April 2009
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Zur Auflockerung der dritte Teil der Reihe „Das Neue Jahrzehnt. Unterwegs.”: Sehr gut gemacht, überaus professionell und anschaulich:

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SPD-Plakate wirken II

27. April 2009
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Die Agentur Butter kann stolz auf sich sein: wohl selten wurde mit einigen wenigen derart harmlosen Plakatmotiven ein so großes Presseecho erzeugt. Besonders die Finanzhai-Plakate haben das liberale Rückenmark wohl empfindlich getroffen: aus dem liberalen Umfeld kommen etliche Persiflagen auf die SPD-Plakate — was laut Kajo Wasserhövel genau so geplant ist. Ich finde diese neue Art des Wahlkampfes erfrischend — auch deshalb, weil die Antworten auf die SPD-Plakate entlarvend sind. Der Vorwurf der „Inhaltsleere” ist nun wirklich extrem leicht zu entkräften, dafür spricht das umfangreiche Europawahlmanifest. Weiterhin interessant: während die SPD postuliert, „Dumpinglöhne”, „Finanzhaie” und „Heiße Luft” würden CDU, FDP und Die Linke wählen, also eher unpersönliche Aussagen treffen, sind die Konter der anderen Parteien weit weniger subtil. Mehr noch: sie betreiben Wählerschelte und behaupten u.a., wer sich das...

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