Platzecks Erschöpfung

Die Diskussion um Platzeck und andere, die aus gesund­heit­li­chen Gründen, aus fami­liä­ren Gründen oder einfach aus Erschöpfung ihre Ämter zur Verfügung stellen, ist wichtig. Was auch erwähnt werden sollte, ist, dass der mediale Hetztrieb und der tägli­che Pranger gegen Menschen, die sich enga­gie­ren, mitt­ler­weile bis auf die Ebene des kommu­na­len ehren­amt­li­chen Engagements durch­ge­schla­gen ist. Bei aller auch berech­tig­ten Kritik am poli­ti­schen Personal: Wer DemokratInnen dauer­haft als Fußabtreter benutzt, wird irgend­wann von denen bestimmt werden, die die Demokratie mit Füßen treten.

Ein Gedanke zu „Platzecks Erschöpfung“

  1. Für Beispiele lohnt es sich einen Blick in die Leserkommentare diver­ser Stuttgarter Zeitungen zu werfen wenn in einem Artikel über Stuttgart 21 berich­tet wird.

    Für den gemei­nen Kommentator sind die Abgeordneten des Stadtrates und des Landtages fast alle korrupt und riskie­ren den Untergang von Stuttgart damit ihre Hintermänner in der Industrie Profit auf Kosten des kleinen Mannes machen können.
    Das sind logi­sche Folgen einer poli­ti­schen Ideologie die Profit verdammt und die Industrie nur als von Gier und nied­ri­gen mora­li­schen Werten getrie­ben darstellt. Und diese Ideologien findet man inzwi­schen in fast allen Parteien, auch bei Grünen, SPD und CDU/CSU.

Kommentare sind geschlossen.